Samstag, 20. Oktober 2012

Schuberth sichert den Notfall ab...

... Helm-Spezialist Schuberth wartet dieser Tage mit einem Notrufsystem speziell für Biker auf, dass es in dieser Art noch nicht gegeben hat. 

Bild: Schuberth GmbH


Das Schuberth RiderEcall ist im Landeanflug - das erste vollautomatische GPS- und GSM-basierte Notruf- und Ortungssystem für Motorradfahrer. Das RiderEcall besteht aus einer Motorradeinheit und einer Helmeinheit, die über Funk mit einander gekoppelt sind. Insgesamt fünf Sensoren kontrollieren kontinuierlich die Parameter der Fahrbedingungen

Die Motorradeinheit verfügt über einen Neigungssensor, der einen Alarm auslöst, sobald ein bestimmter Neigungswinkel der Maschine unterschritten wird, der auf einen Sturz hindeutet.
Ein zweiter Sensor, der Beschleunigungssensor, gibt Alarm, sobald untypische Beschleunigungen, insbesondere heftige Negativbeschleunigung, gemessen werden.
Reißt dann die Verbindung zwischen Helm- und Motorradeinheit ab, so wie es geschieht, wenn der Fahrer bei einem Unfall von der Maschine getrennt wird, löst ein dritter Sensor aus.
Ein vierter Sensor prüft kontinuierlich die Stromversorgung durch die Motorradbatterie. Ist diese unterbrochen, wird ebenfalls Alarm ausgelöst. Eine integrierte Batterie gewährleistet dabei die Stromversorgung.
Der fünfte Sensor, wiederum ein Beschleunigungssensor, befindet sich in der Helmeinheit und löst aus, sobald der Helm aufschlägt bzw. Erschütterung ausgesetzt ist.

Die Motorradeinheit verfügt darüber hinaus über einen integrierten GPS-Empfänger, eine integrierte Handy-Karte sowie ein eingebautes Mikrofon und einen Lautsprecher mit einer Reichweite von ca. drei Metern.

Schuberths (realistisches) Notruf-Szenario
Löst einer oder gleichzeitig mehrere Sensoren einen Alarm aus, wird eine Notruf-SMS an ein spezielles „Assist-Team“ gesendet. Diese SMS beinhaltet bereits die GPS-Koordinaten und persönliche, vorab gespeicherte Daten des Hilfesuchenden. Gleichzeitig baut das Schuberth RiderEcall eine Verbindung zu einem Disponenten des Assist-Teams auf.

Über den Lautsprecher und das Mikrofon wird versucht in Verbindung mit dem Motorradfahrer zu treten. Meldet dieser Hilfebedarf oder kann gegebenenfalls gar nicht antworten, werden die GPS-Koordinaten sowie alle anderen verfügbaren Daten über die Person und den Unfallhergang sofort an die nächste Rettungsleitstelle weitergegeben. Ein Rettungswagen oder -helikopter macht sich sofort auf den Weg zur Unfallstelle.

Eine der unbestrittenen Leistungsstärken des RiderEcall ist der enorme Zeitgewinn, mit dem künftig Unfälle gemeldet und geeignete Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Nur wenige Sekunden nach dem Unfall ist das Assist-Team informiert und kann Rettung zielgenau anfordern. Wertvolle Sekunden und Minuten, die Leben retten und Unfallfolgen minimieren können. Dank des unsichtbaren Begleiters, der auch dann Hilfe holt, wenn es kein anderer tun kann.

Selbstverständlich kann der Motorradfahrer eine Notfall-SMS und damit die Verbindung zum Assist-Team auch manuell auslösen. Beispielweise um den Unfall anderer Verkehrsteilnehmer zu melden.

Das Schuberth RiderEcall System beinhaltet ein 24 monatiges Sicherheitsabonnement ab dem Tag der Aktivierung und garantiert damit die Anbindung an eine der modernsten Notfall-Infrastrukturen Europas. Das System wird ab Anfang 2013 in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar und einsatzbereit sein. Weitere europäische Länder werden schrittweise folgen.
mikels SicherheitsTIPP der Woche: Auch wenn es uns gruseln mag, aktiv an den "Fall der Fälle" zu denken, wir sollten ab und an einen kurzen Gedanken daran "verschwenden". Vor allem all Ihr Lonesome-Rider da draußen, Ihr Nolens-Volens-Single-Biker. Denn gleichwohl Schuberth in Sachen RiderEcall die Preise noch nicht aus dem Sack gelassen hat - die Idee an sich und ihre technische Umsetzung überzeugen allemal schon heute. 
Und wer sich auf der Schuberth Ecall-Website mit seiner E-Mail registriert, bekommt rechtzeitig zum Saisonstart 2013 ein überzeugendes Angebot.
Versprechen die von Schuberth...
Und die haben schon viel versprochen...
Und immer gehalten...
So weit meine Statistik dazu reicht...

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