Samstag, 15. Juni 2013

Wir bösen bösen Männer ...

... wir Männer tragen ja an vielem die - oftmals alleinige! - Schuld:
> an Kriegen (nur wenige Frauen haben jemals derlei Unsinn angezettelt...)
> an Gewalt gegen Frauen (leider ja!)
> an der Unterdückung der Frauen (leider auch!)
> an der beruflichen Diskriminierung von Frauen (okay, schon + leider!) 
> an der Existenz von abgehalfterten, kamerageilen Pseudo-Emanzen (mir wird ganz schwarz vor Augen ...)
> an extrabreiten, extrahellen Frauen-Parkplätzen (okay, teilweise akzeptiert ...)
> an artengeschützter Frauen-Literatur (nicht wirklich, oder doch?)
> an notwendigen Frauen-Häusern (okay, leider ja ...)
> an Blümchen-Duft-Frauen-Toiletten (Ihr Ewig-Stehend-Piesler seid schuld!!)
> an Motorradreisen nur für Frauen (Ihr Ewig-Nur-Heizer seid schuld ...)
> an Motorrad-Schrauberkursen nur für Frauen (okay, vorstellbar ...)
> an Motorrad-Webportalen nur für Frauen (na ja, nicht wirklich, oder!?)

und jetzt auch noch:

Screenshot Hamburger Abendblatt

... an der Menopause und den WECHSELJAHREN der Frauen!!??

Wie bitte - geht's noch - ich glaub es hackt!
Da stolpert doch glatt mein Schrittmacher - da steigt mein Blutdruck gegen Unendlich - aber es ist kein Witz: Kanadische Forscher wollen jetzt herausgefunden haben, dass das Interesse alternder Männer an immer jüngeren (gebährfähigen) Frauen im Verlauf einiger Tausend Jahre dazu geführt haben soll, dass alle Frauen ab einem gewissen Alter ihre Menopause plus Wechseljahre bekommen, sprich unfruchtbar werden. 
Totschlag-Argument: Nur bei uns Menschen gibt es dieses Phänomen - Affen-Damen zum Beispiel können bis ins hohe Alter Nachwuchs produzieren.
 
Nochmals Männer: Das ist KEIN Witz - das sauge ich mir nicht aus der Gashand: Wir ALLE und unsere Väter, Opas, Uropas usw. sollen schuld sein an Frauens Wechseljahren! 
Und NEIN, das Mädel da oben ist nur ein Beispielbild, sie ist noch NICHT in den Wechseljahren - hört aber wohl ihre Uhr schon ticken. Na ja, vielleicht auch nur den Riesen-Wecker linkshändig ...

Also mal ganz abgesehen davon, dass ich obiger Beispiel-Dame GERNE (!!) über ihre persönliche Wecker- und Wechseljahre-Problematik hinweghelfen würde - aber das ist ein ganz anderes Thema - ist dies hier

Mein FrustBLOGPOST der Woche: Wir Männer mögen ja an so manchem TATSÄCHLICH die (alleinige) Schuld tragen - aber uns jetzt auch noch Eure Wechseljahre anzukreiden, liebe Frauen, DAS geht dann doch ein Kleinwenig zu weit. 
Nein falsch - es geht VIEL zu weit!
Ja ich bin sogar versucht, auszurufen: Jetzt REICHT's dann mal !
Also das mit dem ewigen Männer-Bashing ...
;-)

Donnerstag, 13. Juni 2013

Vom Gesehen-werden ...

... die seit 1988 in unserer Bananenrepublik geltende generelle Lichtpflicht bei Motorrädern war eine gute Sache, eine absolut sinnvolle Idee.  Damals!
Auch TFL - also Tagfahrlicht - ist eine gute Idee.  Heute!
Doch seit immer mehr Dosenfahrer ihre Dosen mit TFL kaufen, fahren oder gar alte Scherben damit pimpen, wird es für uns Biker immer schwieriger, sich im Licht Tausender nach Aufmerksamkeit heischender TFL's zu behaupten. Vor allem auch in diesen sonnigen und extrem grellen Sommertagen, die nun endlich kommen sollen. 
Ganz zu schweigen davon, wenn wir auch noch die trüb-gelben Erstausrüster-Funzeln im Frontauge unseres Bikes installiert haben. 


Kurzer Exkurs: 
Mein Tipp für deutlich mehr Lichtausbeute ohne große Bastelei: Philips XP Moto Birnen in den Frontscheinwerfer - der Unterschied ist wahrlich erhellend. 

Doch zurück zum Thema: 
Seit Oktober 2009 war der Anbau von TFL auch an Motorrädern gesetzlich erlaubt - die Nutzung allerdings laut StVO NICHT - einmal mehr ein typisch Ramsauer'scher Geniestreich entstanden aus der geballten "Kompetenz" unseres obersten Verkehrs-Clowns!
Seit April 2013 hat der Bundesrat nun auch den BETRIEB verbauter TFL an Motorrädern in der StVO geregelt und ausdrücklich erlaubt. Für viele von uns nun endlich das Startsignal, sich draußen im Leben deutlich mehr dringende Aufmerksamkeit zu verschaffen. 

Screenshot www.ifz.de

Der ADAC hat nun in Zusammenarbeit mit dem IfZ Institut für Zweiradsicherheit einen überschaubaren Ratgeber online gestellt, der uns allen die wenigen und wichtigsten Regeln zum Anbau und Betrieb von TFL an unseren Bikes zusammenfasst. 
>> HIER << zu finden als direkter Link.

Mein BastelTIPP für kommende Regentage: Nicht nur trüb funzelnde Biker sollten sich durch den Anbau von TFL's rasch deutlich mehr Erkennbarkeit im Straßenverkehr verschaffen. Auch lichttechnisch gut ausgerüstete Bikes haben es im alltäglichen Heer der Dosenfahrer-TFL-Lichtorgeln inzwischen deutlich schwerer, erkennbar zu bleiben. Auch Ihnen sei angeraten, sich einmal das stetig wachsende Angebot an formschönen Motorrad-TFL's zu Gemüte zu führen. Es muss ja nicht das steinzeitlich designte Beispiel auf der IfZ-Micro-Website sein. 
Da gibt's inzwischen richtig formschöne Lösungen ...
Und die Montage ist für technisch interessierte Biker null problemo ...
Und Doppel-Linkshänder lassen einfach montieren ...
Vom Stammtisch-Spezl oder der Bikerin ihres Vertrauens ...
Alles ist besser, als morgen beim Ausritt übersehen zu werden ...

Übrigens: Dauer-Fernlicht und Nebelscheinwerfer sind KEINE erlaubte Alternative!
Auch wenn die Polizei bei den Always-On-Nebelleuchten an meiner Abenteuer-GS bislang keinen Grund gesehen hat, die Kelle zu ziehen ...
Die hätten ja erst einmal wenden müssen, um die Verfolgung aufzunehmen ...
Und mich dann ein- respektive überholen müssen ...
Hihi - lustiger Gedanke ...

Dienstag, 11. Juni 2013

TomTom hilft fembikerInnen ...

... auf den endlich richtigen Weg. 
Denn auch für viele fembikerInnen ist der Weg das eigentliche Ziel im Mopedsattel. 
Und während wir BikerMänner ja wie Hochleistungs-Brieftauben ein genetisch verankertes und von Anfang an betriebsbereites Navi haben - und NIEMALS NIE NICHT nach dem Weg fragen müssen!! - scheinen fembikerInnen auf ihren Ausritten OHNE BikerMänner doch wohl des Öfteren mal irgendwo im Nirgendwo zu stranden. 
Hört man zumindest immer wieder ...

Screenshot www.fembike.de


Doch damit soll jetzt Schluss sein. 
Damit auch fembikerInnen den richtigen Weg in Zukunft immer öfters finden, hat das fembike-Portal den holländischen Navi-Spezialisten TomTom erweichen können, 5 BikerInnen den brandneuen TomTom Rider (2013) sieben Wochen lang zur Verfügung zu stellen, damit diese das System am Mopedlenker ausgiebig testen können. 
Und natürlich anschließend darüber berichten sollen. 
Als Dankeschön dürfen alle TesterInnen das Holland-Navi anschließend behalten. 
DAS nenn ich eine gelungene "Entlohnung". 

Die Haken an der Sache sind nur zwei ganz kleine: 
1.) Ihr solltet eine Straßenkarte von einem Strickmuster unterscheiden können und... 
2.) der Run auf die Testgeräte läuft derzeit an und nur bis zum 23.06.2013 - also heißt es für alle interessierten fembikerInnen HURTIG zu sein und sich auf der fembike Bewerbungsseite - HIER - rasch zu bewerben. 

Mein MitmachTIPP der Woche: fembike und TomTom suchen fünf "orientierungslose" BikerInnen, die bereit sind, den brandneuen TomTom Rider (2013) sieben Wochen lang ausgiebig zu testen und dann darüber zu berichten. Als Dankeschön für diesen "Aufwand" dürft Ihr das Gerät behalten.
Für immer !
Bedeutet: Nie mehr ziellos umherirren ...
Nie mehr BikerMänner nach dem Weg fragen müssen ...
Oder Männer generell, also den Teil der Menschehit mit dem genetisch fest verankerten "Ich-frag-nie-nach-dem-Weg-ich-kenne-ihn-Navigationssystem" ...

Apropos: Alle fembikerInnen, die bei der Auslosung zum Test leer ausgehen - und auch alle Männer, deren genetisch fest verankertes "Navi" öfters mal einen BlueScreen zeigt - können sich über die Qualitäten des brandneuen TomTom Rider 2013 ganz aktuell informieren: die vom REISE MOTORRAD haben ihn schon getestet und berichten im aktuellen Heft 2013/4 darüber.
Lesenswert ...
Nicht nur der TomTom Rider Test ...
   

Montag, 10. Juni 2013

Auch Kawasakis Versys war begeistert ...

... der deutsche Mai so kalt und nass, wie seit 40 Jahren nicht mehr ...
... der deutsche Juni mit dramatischen "Land unter"-Regionen in der gesamten Bananenrepublik ...
... und die Langzeit-Prognosen der "Profi-Wetterfrösche" prophezeien jetzt schon einen extrem abwechslungsreichen, sprich heftig schwülen und heftig nassen Sommer ...
DAS macht doch keinen Spass mehr, Leute!
Zumindest hier in unseren Breitengraden.



Unterwegs mit der genialen Kawasaki Versys 1000 haben wir in diesen Tagen ein Motorrad-Paradies "wieder"entdeckt, dass ich allen wettergefrusteten Bikern nur ans Mopedfahrer-Herz legen kann: Portugals Algarve! 
Okay - 3.000 km Autobahn-Anreise (gerechnet aus der Mitte Deutschlands) in eigenen Sattel wollen gut überlegt sein - aber da gibt's ja auch was von Bikertransit & Co.
Okay - die berühmten Strände der Algarve sind inzwischen nahezu ganzjährig belegt mit sich ganztägig röstenden Briten ...
Okay - die berühmten Strandpromenaden von Albufeira, Lagos und auch Portimao sind inzwischen ganzjährig belagert von jenen tagsüber gerösteten und sich abends abfüllenden Briten ...
ABER:
Wenige Kilometer weiter im Hinterland - nur einen Katzensprung gen Nordwesten und Atlantikküste - dort erwartet uns ein Motorrad- und Kurvenparadies, wie es wohl schöner kaum noch im Süden Europas zu finden ist. Und das nicht nur ganztägig frei von Stau, Hektik und Ampeln, sondern auch inmitten prächtiger Landschaften, die on-, wie offroad alles zu bieten haben, was wir uns wünschen. 
Und das BESTE: Wenn ganz Europa wieder einmal im Regengrau versinkt, dann ist an der Algarve die Sonne zu finden. 
Mit beinahe 100%iger Gewissheit ...
Noch sicherer, als an der berühmten Cote d'Azur ...
Und der klima-ausgleichende Atlantik sorgt ganz nebenbei für sehr angenehme Temperaturen ...
Wir können sie also WÄRMSTENS empfehlen ...

Mein FluchtTIPP vor den bundesdeutschen Wetterkapriolen: Es ist so einfach, dem deutschen Regensommer die lange Nase zu machen - einfach das Moped auf den Hänger und 2 Autobahn-Tage schnurstracks Richtung Südwesten düsen. Et voila.
Fahrerisch ein Traum, landschaftlich ein Hingucker und klimatisch sehr angenehm - okay, im Hochsommer auch mal heiß - erwartet uns die Algarve zur Kurvenhatz.
Und neben Fish & Chips gibt's auch deutsche Küche ...
Also ab und zu und gänzlich unerwartet ...
Wie die letzte Bratwurst vor Amerika ...


Also einer echt fränkischen Bratwurst, versteht sich ...
Mit Zertifikat ...  

Samstag, 25. Mai 2013

Triumph und der Koch ...

... Testimonials sind nicht nur ein beliebtes - aber auch recht "abgegriffenes" - Marketing-Spielzeug, sie sind heutzutage aus der Werbung nicht mehr wegzudenken. 
Vor allem für C- und D-Promis ist so ein Testimonial-Job ein willkommenes Zubrot, wenn die Aufträge in der eigentlichen Profession mehr und mehr ausbleiben. 
Oder es ist ein willkommener - und völlig akzeptabler - Weg zurück ins Geschäft, zurück ins Rampenlicht, wie bei unserer herrlich kämpferischen Gaby Köster. Oder auch bei Monica Lierhaus ...

Bild: Triumph Deutschland

Triumph geht seit einigen Jahren auch diesen Weg und sucht sich immer wieder Testimonials, also "Promis" als Empfehlung für seine Bikes. Eigentlich eher unverständlich, denn nicht nur meiner Meinung nach absolut unnötig. 

Mit dem aktuellen Testimonial für die ja kurz nach Marktstart schon legendäre Tiger Explorer XC hat Triumph nun allerdings den berühmten - oder sollte man eher sagen bedauernwerten - Vogel abgeschossen. Der deutsche "Charakterdarsteller Sebastian Koch" konnte dafür "gewonnen" werden und präsentiert sich fast schon unverschämt lasziv sowie angestrengt forschend in die Unendlichkeit des Universums über der Tiger Explorer XC blickend dem geneigten Publikum. 
Also um genau zu sein: WEDER in Motorrad-Kluft - NOCH in einer Körperhaltung oder gar Körpersprache, die uns bikenden Betrachtern AUTHENTISCH vermitteln könnte: Mensch der Basti - schau mal an, der ist ein echter Biker, einer von uns! 

Dazu stellen die Triumph-Werbetexter der willigen Journaille ein paar kostenlose Hammersätze bereit, die schon beim Lesen unsere Augen schmerzen lassen - ganz zu schweigen von dem Moment, in dem die Worte im mündigen Biker-Gehirn auftreffen und ihre vernichtende Wirkung entfalten. 
Lust auf ein paar ORIGINAL-Zitate!
"... kein Wunder also, wenn der bekannte Schauspieler auch auf anderen Gebieten auf Charakter steht: Mit der TRIUMPH Tiger Explorer XC..."
"... der deutsche Charakterdarsteller hat ... sich als begnadeter Leser einen Namen gemacht..."
"... wie es sich für Menschen mit herausragenden Begabungen gehört, legt Sebastian Koch auch im Privatleben großen Wert auf hochwertige Produkte und Umgangsformen..."
"... weshalb Sebastian Koch in seiner knapp bemessenen Freizeit gerne ein paar Runden auf dem charakterstarken Briten-Bike dreht, um der Hektik des Alltags zu entfliehen..."

Wie bitte - ich soll aufhören?
Es tut Euch weh??
Okay - mir auch...

Mein heute kostenloser RAT eines echten Bikers an alle echten Motorrad-Werbestrategen: Testimonials sind okay, sie sind vielleicht sogar wichtig, ja können ganz neue Zielgruppen erschließen. ABER Testimonials MÜSSEN bitte bitte unbedingt auch glaubwürdig rüberkommen - ansonsten geht der Werbe-Pitch aber dermaßen und auf direktem Weg in Bikers Lederhose. 
Sebastian Koch mag ein guter Schauspieler sein - Sebastian Koch hat ein sicherlich bekanntes Gesicht - nicht nur in der Rosamunde Pilcher Gemeinde.
ABER in dieser Pose - und die anderen beiden zur Auswahl gestellten Bilder sind auch nicht besser - bietet Sebastian Koch KEINERLEI Authentizität. In dieser Pose ist das "Gesamtkunstwerk" aus Koch und genialer Tiger Explorer XC einfach nur eine LACHNUMMER. 
Eine Lachnummer, die Eure Tiger Explorer XC doch gar nicht nötig hat!!
 
Oder, liebe Triumphler, wolltet Ihr exakt das etwa erreichen...?
Dass wir alle an diesem trüben Samstag Ende Mai herzhaft auflachen ...?
DAS zumindest habt Ihr erreicht...!
Gratulation!

Mittwoch, 22. Mai 2013

11 Helme im gefürchteten Härtetest ...

... der ADAC hat soeben 11 topaktuelle Motorradhelme einem echten Härtetest unterzogen, der an "Brutalität" unser aller Moped-Alltag da draußen im Leben bei Weitem übertrifft.
Also hoffentlich!

Screenshot www.adac.de
 
Dabei konnte nicht nur Testsieger Nolan N86 beweisen, dass ein - nahezu - perfekter Rundum-Schutz gar nicht teuer sein muss. Auch die anderen Helme auf dem Treppchen sowie im "treppchennahen" Mittelfeld hinterließen nicht nur einen recht sicheren, sondern auch interessanten Gesamteindruck. 

Bei allen Kandidaten im Test handelt es sich um aktuelle Helmmodelle, die über eine ECE-Zulassung als Integralhelm verfügen. Die Preisspanne der Helmmodelle lag zwischen 95 und 230 TEuro.  
Folgende Kriterien wurden geprüft und gewichtet:
> Passive Sicherheit mit 30% Gewichtung,
darin enthalten Tests zur Stoßdämpfung an der Helmschale und am Kinnbügel, Abstreiftest / Helmabzugprüfung sowie Helmgewicht;
> Sichttest mit 20% Gewichtung inklusive Test der Beschlagneigung des Visiers, der Kratzfestigkeit des Visiers sowie des Sichtfeldes
> Aerodynamik / Geräuschentwicklung mit 20% Gewichtung, insbesondere Beurteilung der aerodynamischen Eigenschaften durch Testfahrer bei unterschiedlich schnellen Fahrten - bis ca. 180 km/h - auf unverkleideten Maschinen. Zudem wurde das Geräuschverhalten jeweils von verschiedenen Testpersonen subjektiv beurteilt. 
> Handhabung und Komfort mit 30% Gewichtung war dann das letzte übergeordnete Kriterium, das sich in Teilbereiche, wie Tragekomfort, Zugluft, Regendichtheit auf dem Regenprüfstand, Belüftung, Verarbeitung und auch Pflegemöglichkeit unterteilte. Komfort-Funktionen, wie die Herausnehmbarkeit des Innenfutters oder die Eignung für Brillenträger schlugen hier ebenfalls zu Buche. 
Unschön war sicherlich, dass auch im Jahr 2013 wieder teure Helme eine vermeintliche Sicherheit vorgauckelten, die sie im Ernstfall nicht garantieren konnten.  

Mein Lese- und SchmökerTIPP für die heutige Mittagspause: Der topaktuelle Helmtest des ADAC - diesmal zwar "nur" mit aktuellen Touren-Sport-Integralhelmen, aber dennoch mit massig Nutzwert für uns alle. Denn ich "sach jetzt mal" ganz spontan: Wer als Helmhersteller beweist, dass er sichere Integralhelme bauen kann, der wird wohl auch ebenso sichere Klapper bauen können und vor allem auch wollen. Und auch sichere Jethelme - also im Rahmen der Möglichkeiten eines Jethelmes, versteht sich...
Nolan, Shark, HJC und Louis Probiker haben - erneut - bewiesen, dass sie es können, sie teilen sich die ersten 4 Plätze im Gesamtranking des ADAC Helmtests 2013.
Alle Details dazu inklusive ausführlicher Testaussagen gibt es auf der ADAC Website ...
Reinklicken lohnt sich ...  
 

Montag, 20. Mai 2013

Kawasaki lädt an den Edersee ...

... die Bajuwaren laden nach Garmisch-Partenkirchen...
... die Briten laden nach Neukirchen am Großvenediger...
... Aufpolierer von US-Altmetall laden an den Faaker See ... 
... und KAWASAKI lädt heuer vom 4. bis 7. Juli ERSTMALIG zum 1. Internationalen Kawasaki-Treffen an den idyllischen Edersee in Nordhessen.

Bild Kawasaki Deutschland

Aller Anfang verdient vor allem zwei Dinge: Unseren Respekt und Anerkennung!
So auch Kawasaki, die mit diesem garantiert erlebenswerten Event eine ganz neue "Duftmarke" setzen wollen und werden. Und die damit noch näher an ihren Kunden, an der auch in Deutschland stetig wachsenden Kawasaki-Fangemeinde sein wollen. 

Gut so - unterstützen wir sie dabei und kommen so zahlreich wie möglich. Denn bis dahin ist - hoffentlich auch in Hessen - der Bikersommer 2013 angekommen und hat sich fest eingenistet. 
Knapp sieben Wochen hat er noch Zeit dafür. Dann rollen die ersten Fans zum 1. Internationalen Kawasaki-Treffen auf dem Eventgelände in Hemfurth am Edersee ein. Veranstalter Stefan Brede hat schon kräftig die Werbetrommel gerührt und Kawasaki-Clubs, -Foren, -Händler und -Fans für diese Veranstaltung gewinnen können. Der direkt ans Zündstoff-Steakhouse angeschlossene Eventplatz sowie die Campingplätze, beides eingebettet in die beeindruckende Mittelgebirgslandschaft des Natur- und Nationalparks Kellerwald-Edersee, dürften jedenfalls mit Teilnehmern gut gefüllt sein.

Kawasaki fungiert als Kooperationspartner dieser Veranstaltung und wird mit seinem bewährten Team Green Live nebst Merchandise-Verkauf und Probefahrten auf topaktuellen Kawasaki-Modellen sowie einigen Vertragshändlern vor Ort sein. Kawasaki-Stuntfahrer Oliver Ronzheimer wird am Samstag wieder seine fulminante Action-Show zum Besten geben. Und das Team von Globe of Speed wird mit seinen Acts in der riesigen Stahlkugel für Spannung und Nervenkitzel sorgen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt, das Steakhouse ist schließlich während der kompletten Motorradsaison als Bikertreff mit seinen köstlichen und vielseitigen Speisen auf Gäste eingerichtet.

Mein EventTIPP für das erste lange Juli-Wochenende: Nicht nur alle Kawasaki-Treiber und -Clubs da draußen im prallen Leben werden sich den 4. bis 7. Juli dick und fett in ihrem Kalender markieren. Auch alle Freunde gepflegter Bikerunterhaltung finden dann am herrlichen Edersee eine tolle Party rund um tolle Mopeds. Alle Infos dazu gibt es unter www.internationales-kawasaki-treffen.de.
Und das passende Camping- und Kurvenwetter haben die von Kawasaki auch schon gebucht ...
Es soll rechtzeitig "angeliefert" werden ...
Heißt es aus "gewöhnlich gut informierten Kreisen" ...
Damit auch in Nordhessen endlich mal die Post abgeht ...
Die Biker-Post ...
 

Mittwoch, 15. Mai 2013

Es ist an der Zeit ...!!

... retour von unserem viel zu kurzen Ausflug an die - immer noch herrliche, aber waaaahnsinnig zubetonierte - Cote d'Azur 

Hafen von Cavalaire

heißt es nun die kommenden, nördlich der Alpen klimatisch durchwachsenen Pfingsttage zu nutzen, um die Tourenplanung 2013 zu perfektionieren. Eine Tourenplanung, die OHNE ein ganz bestimmtes Zauberwort niemals komplett sein kann: ALPENPÄSSE!
Passend dazu mein Bild der Woche: 
Screenshot www.timmelsjoch.com

Das Timmelsjoch von gestern Vormittag - die Piste ist zwar erkennbar freigeräumt, aber 10 Meter hohe Schneewände türmen sich rechts und links der Straße. Okay, auf dem unteren Bild ist ein Dosenfahrer abgelichtet und kein Moped, aber dennoch: SEHENSWERT. 
Es wird wohl noch bis mindestens 24. Mai dauern, bis das Joch für uns alle freigegeben wird. Aber die Männer der Schneeräumung arbeiten intensiv daran - freuen wir uns darauf. 

Auch am legendären Stilfser Joch arbeitet man intensiv an den letzten gewaltigen Schneemassen, die Piste soll ebenfalls spätestens Ende Mai bereit stehen für uns. Doch das BESTE am Stilfser Joch: Die MAUT-Abzocke ist erneut verschoben worden und wird laut Beschluss vom 13.5.2013 heuer in 2013 GAR NICHT kommen. 
Laut Südtiroler Landeshauptmann Durnwalder gebe es sowohl rechtliche als auch organisatorische Probleme, die zuerst gelöst werden müssten, ehe die Maut eingehoben werden könne: "Auf der einen Seite ist die Mautfrage auf lombardischer Seite noch nicht restlich geklärt, auf der anderen Seite sind immer noch nicht alle organisatorischen Fragen beantwortet. Deshalb gehen wir kein Wagnis ein und heben heuer keine Gebühr für die Straßennutzung ein."      
Welch ein Pavian-Zirkus!
Aber ganz egal wie die Begründung auch lauten mag: Hauptsache die Abzocke ist verschoben. Deshalb mein TIPP: Gönnen wir uns (nicht nur) das Stilfser Joch heuer nochmals ganz besonders intensiv - es kostet nichts außer einigen Litern Edelsprit, gute Nerven und ordentlich Erfahrung im Mopedsattel. 

Übrigens: All diejenigen, die das Thema ALPENPÄSSE heuer ganz intensiv in ihre Tourenplanung einbeziehen wollen, sei ein brandneues Sammelwerk ans Bikerherz gelegt: 

ISBN 978-3-7654-6203-0

Band Nr. 2 der inzwischen legendären Pässesammlung - die lang erwartete Fortsetzung mit 100 weiteren Alpenpässen, mit allen Infos zu den Pässen und unzähligen Geschichten drumherum. 
Band Nr. 1 - mit Timmels- und Stilfserjoch sowie 98 weiteren legendären Alpenpässen ziert inzwischen nahezu jedes Biker-Bücherboard daheim, Band Nr. 2 ist die perfekte Fortsetzung dazu.

Mein FeiertagsTIPP für die anstehenden Pfingsttage: Legen wir letzte Hand an unsere Tourenplanung 2013, nbützen wir das durchwachsene, feuchte Wetter für eine intensive Inspektion unseres NobelHobels in der Garage und gönnen wir uns eine satte Portion Vorfreude  auf die kommenden Wochen und Monate im Mopedsattel.
Nicht nur die Websites der legendären Alpenpässe liefern dazu herrliche Bildstrecken ...
Auch die topaktuellen Mopedbücher & Neuerscheinungen lassen die Gashand umgehend chronisch jucken ...
Ach ja: Und nicht zu vergessen - meine prächtige Cote d'Azur-Geschichte mit dem grenzgenialen BMW Scooter C650GT kommt im nächsten motorrad freizeit Magazin Ende Juni ...
Bis dahin ist dann auch nördlich der Alpen der Bikersommer angekommen ...
Ich bin da ganz zuversichtlich ...
  

Mittwoch, 8. Mai 2013

Wohin geht diese Reise ...?

... heute mal ein ganz anderes Thema - zwei Schritte weg vom Moped (... aber irgendwie auch gar nicht...)
Gestern Abend las ich einen hoch interessanten Bericht des eco, des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft - ja so etwas gibt es. Der beschäftigt sich mit diesem auch für uns Biker inzwischen oftmals lebenswichtigen Thema "Internet". Und hatte kürzlich seinen Jahreskongress im schönen Köln und im Nachgang dazu einige atemraubende Zahlenwerke publiziert über unser ALLER Internetverhalten. 
Über unsere inzwischen wahrlich unglaubliche Daten-Sammelwut. 

Screenshot www.eco.de

Lust auf ein paar Fakten über uns Eichhörnchen-Menschen? 
Bitteschön ...
> Anfang 2013 hatte die Menschheit - also wir alle und unsere 7,1 Milliarden Nachbarn - bereits einen Datenbestand von 2 Zettabyte weltweit abgespeichert, das sind 2.000.000.000.000.000.000.000 Byte.
> Nach derzeitigem Stand unserer immensen Daten-Sammelwut wird sich dieser Bestand spätestens alle zwei Jahre verdoppeln.
> Würde man den heutigen Datenbestand der Menschheit auf iPads abspeichern und diese iPads aufeinander stapeln, ergäbe sich heute schon eine Turmhöhe von 21 Kilometern - also die gesamte Länge der Chinesischen Mauer!
> In zwei Jahren bereits wird dieser iPad-Stapel längenmäßig einmal um unseren herrlichen Planeten reichen.
> Das neue IPv6 Internet-Protokoll, das die Struktur unserer Internet-Adressen regelt, kann inzwischen 340 Sextillionen IP-Adressen produzieren. 
> Das reicht aus um jedem Tier, ja sogar jedem Insekt auf unserem Planeten - inklusive natürlich jedem Menschen - eine eigene und individuelle Lebens-IP-Adresse zuzuteilen.
> Damit wäre jeder Mensch, jedes Tier, jedes Insekt auf diesem Planeten jederzeit identifizierbar, lokalisierbar, ansprechbar, steuerbar und überwachbar!!

Heute Nacht hatte ich einen Albtraum: Ich rutschte beim fröhlichen Garteln auf einer mit IP-Adresse ausgestatteten, gullideckelgroßen Nacktschnecke aus und fiel kopfüber in meinen unterirdischen Datentank hinter dem Haus. Ich strampelte um mein Leben, doch niemand hörte mein Rufen und ich ersoff elendiglich in Millionen von meinen eigenen Bytes...
 
Mein Vatertag-NachdenkTIPP 2013 - ganz speziell auch für Nicht-Väter: Müssen wir tatsächlich da draußen im Leben pausenlos digitale Bytes produzieren und in den - derzeit noch - aufnahmefähigen Datentank dieses Planeten "loaden". Wie wäre es einmal, den morgigen MännerTag ohne all diese Datenmüll produzierenden Gadgets zu verbringen - ohne sinnfreie Facebook-Postings, ohne peinlich-unscharfe YouTube-Videos, ohne hirnfreie Twitter- und WhatsApp-Botschaften - einfach nur mit Freunden, Kumpels, Bikerkollegen direkt und von Angesicht zu Angesicht - oder um es verständlicher auszudrücken: face2face. 
Dann juckt es auch niemanden, wenn die Drosslekom drosselt ...
Oder UMTS mal nicht sendet ...
Oder LTE mal Pause macht ...
Wie wäre es mit einem VaterTag komplett offline ...
Also nur für ganz MUTIGE natürlich ...

Einen herrlichen entkoppelten Biker-Vater-Tag wünsche ich Euch allen da draußen im prallen Leben ! 
 

Montag, 6. Mai 2013

Wie alt sind sie ...

... Eure aktuellen Mopedklamotten?
Ja genau DIE, mit denen Ihr die demnächst genial durchstartende Mopedsaison 2013 erfahren wollt?
5 Jahre? 10 Jahre? 
Oder sogar noch älter? 
Ja womöglich sogar so alt, wie Euer Lappen, Euer Führerschein fürs Moped?

Screenshot www.adac.de
Dr. Jörg Schmidt, selbst begeisterter Biker und zudem Chef der Unfallchirurgie am Berliner Helios-Klinikum hat soeben gemeinsam mit dem ADAC einen umfangreichen Motorrad-Bekleidungs-Ratgeber online gestellt, der nicht nur uns "alten Hasen" die Augen zu diesem Thema neu und sperrangelweit öffnen soll.

Denn wer mit 10 und mehr Jahre alten Klamotten auf seinem Hobel unterwegs ist, geht ein - UNNÖTIG ! - hohes Risiko ein.

Chirurg Schmidt wird sogar noch deutlicher: "Wer mit alter, schlechter oder billiger Kleidung Motorrad fährt, ist hirnlos. Beim Motorrad darf man aufs Geld schielen, bei der Sicherheitskleidung niemals!"

Dass dies bei der ERSTanschaffung sicherlich seine Gültigkeit besitzt, ist vielen von uns bewusst. Dass aber auch Motorradklamotten - gemeinsam mit uns - altern, ja teilweise sogar deutlich schneller, als wir, das ist noch lange nicht in aller Köpfe etabliert. Denn nicht nur die Außenhaut der geliebten und so perfekt eingerittenen Kluft wird durch pausenlosen UV-Beschuss, durch Regen, Dreck, Benzin und Öl malträtiert und so mit der Zeit deutlich brüchig und porös, auch das Material der innenliegend verbauten Protektoren altert rascher, als viele von uns Biker. 

Jörg Schmidts Rat bei der Wahl der richtigen Kluft: Möglichst viel Leder. 
Denn Schmidts OP-Erfahrung zeigt, bei Unfallpatienten in Leder gibt es deutlich seltener komplizierte Weichteilschäden als bei Textil. Grund: weil Leder praktisch nie reisst. Selbst offene Brüche unter Leder sind laut Schmidt und ADAC besser behandelbar, weil die Wunden nicht durch Straßendreck zusätzlich verunreinigt sind. 

Deshalb hat der ADAC auf seinen Motorradseiten im Web soeben einen ausführlichen Klamotten-Ratgeber online gestellt, der uns allen - nicht nur den Frischlingen! - die Wahl der richtigen Bekleidung ganz einfach macht. Und Hersteller-Adressen sind ebenfalls online hinterlegt und abrufbar. Alle Details unter www.adac.de.

Mein FinanzTIPP der Woche: Bei Banken und Sparkassen werden wir derzeit in Sachen Geldanlage rundweg nach Strich & Faden verarscht. Ja dort ist unser Geld womöglich nicht einmal mehr SICHER geparkt! 
Investieren wir lieber wieder einmal einen Teil des Ersparten in NEUE und gute Mopedklamotten von Kopf bis Fuß. Nicht nur für den optisch gelungenen, sondern vor allem auch SICHEREN Ritt in die neue Saison.
Denn wenn uns erst die anschwellende Wampe oder der ballonartig zunehmende Poppes zwingen, neue Klamotten zu kaufen, dann kann es in puncto Sicherheit bereits zu spät sein.
Ich werde heute Nachmittag gleich einmal meinen Kleiderschrank checken ...
Und notfalls aussortieren ...
Und Platz schaffen für mehr Sicherheit ...
Ob nun unbedingt in Leder ... hmmm ...
Auch der gelungene Mix aus Leder und Textil kann perfekt schützen ...
Sagt auch der ADAC in seinem aktuellen Biker-Klamotten-Berater ...

Donnerstag, 2. Mai 2013

Aller Video-Anfang ist schwer ...

... ganz besonders auch bei Bikers neuen HighTech-Gadgets. 
Wie zum Beispiel dem Videofilmen - meiner neuen Leidenschaft seit gut zwei Jahren. Unzählige Videoschnippsel füllen (NEIN - nicht müllen!) seitdem zuverlässig meine Festplatten und bilden bewegte Zeitzeugen eines nicht minder bewegten Bikerlebens. 

Nur um eines habe ich mich bislang erfolgreich herumgedrückt: den gelungenen VideoSCHNITT. Also dem Sichten, Sortieren und Aussortieren sowie Zusammenschnippeln all dieser Tausenden von digitalisierten Lebens-Sekunden. 
Doch damit ist jetzt SCHLUSS.

Mein Azubi-Gesellenstück ...

Seit drei Tagen sitze ich jetzt am Thema "Videoschnitt", seit gut 30 Stunden kämpfe ich mit einem gewaltigen Schnittprogramm - Pinnacle Studio 16 - und wühle mich durch Tausende Schnitt-Gimmicks und Einstellmöglichkeiten. Lese mich durch ungezählte User-Foren bis Augen und Gehirn abrauchen. Oft dem Verzweifeln nahe, aber noch immer guten Mutes, dass es schon werden wird. 
Dass ich es auch kapieren werde!

Die selbst gestellte Aufgabe: Ein sehenswerter Mini-Trailer zu einer Motorrad-Reisestory über die herrliche Auvergne im Herzen Frankreichs. Mein Azubi-Gesellenstück sozusagen - et voila: Soeben fertiggestellt und auf YouTube hochgeladen.  

Und gleichsam erschrocken:
> Über die ungeheure Datenmenge eines Full-HD-7-Minuten-Appetizers ... fast 3,5 GB in höchster Qualitätsstufe,
> über die Chancenlosigkeit, deratige Datenmengen online zu verbreiten ...
> über die gewaltige Komprimierung, die für YouTube nötig ist ...
> über den deutlichen Qualitätsverlust auf YouTube...
Macht aber nix: Mir gefällt, was ich sehe und deshalb gebe ich es frei zur Kritik!
Der Link zu meinem Azubi-Gesellen-Videoschnitt-Trailer:

Mein FreizeitTIPP der Woche: Videofilmen ist GEIL - ganz speziell auch für uns Biker. Doch es nützen all die Millionen Videoschnipsel nichts, die wir im Sattel produzieren, wenn wir sie nicht schneiden und sehenswert zusammenfügen können. Deshalb: Auch VideoSCHNITT ist GEIL. Es macht riesig Spaß - es ist ungeheuer kreativ - es füllt die Freizeit bis zum Rand.

Zugegeben: Mein Auvergne-Teaser ist noch lange nicht perfekt ...
Er hat noch Längen und wenig Action ...
Es fehlt an Abwechslung bei der Kameraführung ...
Aber es ist ein Anfang ...
Einer der Spaß macht und motiviert ...
Denn dem bewegten Bild gehört die Zukunft ...

Auf geht's - Kritik ist herzlich gerne willkommen!

Ach - bevor ich's vergess:
Die Reisegeschichte zu dieser herrlichen Auvergne gibt's im aktuellen Reise Motorrad Magazin 2013/3 - nicht minder sehens- und lesenswert... 

Dienstag, 30. April 2013

Geballte Polemik gegen uns ...

... willkürliche Streckensperrungen mit lächerlichen Argumenten a la Glemseck!
... mutwillige Vernichtung von traditionsreichen Bikerwirt-Existenzen a la Biker's Farm!
... mediale Polemik allerorten selbst von - einstmals - renommierten Organisationen!

Habe eigentlich nur ich den Eindruck, dass wir Biker heute deutlich mehr, als früher in das Fadenkreuz herrschsüchtiger Provinzpolitiker und von Bedeutungslosigkeit akut bedrohter Organisationen geraten? 

Screenshot BUND Website

Dieser Tage bekam ich ein ziemlich übles, weil überraschend polemisches Pamphlet des BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in die Hände, also von jenen spendenorientierten selbsternannten "Friends of the Earth". Ja genau diejenigen, die Arbeitsplätze für Menschen verhindern, damit Grottenolme und Sumpfnattern bei ihren einmal jährlichen Sexspielen nicht gestört werden. 

Jener BUND hat jetzt einen eigenen Arbeitskreis gegründet "gegen Motorradlärm" und zieht in seinem Kampf-PDF zum "Tag des Lärms" so richtig gegen Motorradfahrer vom Leder. Lust auf ein paar Originalzitate?
Bitteschön:
> ... der Auspuff-Mafia den Kampf angesagt ...
> ... mutwillige Verlärmung durch Motorrad-Zubehörauspuffe ...
> ... ein Drittel ist zu laut ...
> ... eine Auspuff-Mafia nutzt ungeniert die Lücken des Gesetzes ...
> ... Aufruf, den Sumpf der lauten Tröten auszutrocknen ...
> ... Anwohner ... in Naherholungsgebioeten erfahren Lärmterror ...
> ... ein viel zu großer Teil der Motorradfahrer will es laut ...
> ... die Lärm-Normen werden von der starken Motorrad-Lobby beeinflusst ...
> ... verheerende Folgen des Rasens und Lärmens ...

So weit so schlecht könnte man jetzt ausrufen und das ganze in die Restmüll-Tonne schütten.  

Doch der Hammer kommt zum Schluss des BUND-Pamphlets: Der BUND ist sich nicht zu schade, die Schuld für die feigen Ölflaschen-Mordanschläge im Allgäu - siehe mein Blog vom 17. März 2013 - indirekt und höchst subtil, aber DEUTLICH den "unerträglich lärmenden" Motorradfahrern selbst zuzuschreiben! Zitat: ...geben zu bedenken: Nie wird in diesem Zusammenhang die Fragen gestellt, warum es denn "Motorradhasser" überhaupt geben sollte..."

DAS ist echte RTL2-Nachmittagsprogramm-Assi-Polemik vom Feinsten, liebe BUND Presseleute, das ist Kanonenfutter, ja ein Freifahrtschein für all diejenigen, die jetzt gerade wieder neue Ölflaschen mixen. 
HERZLICHEN DANK dafür!

Okay: Es gibt ewig gestrige Krawallmacher unter uns Bikern - aber es gibt sie nicht minder reichhaltig unter Dosenfahrern. 
Apropos: Was macht Ihr BUNDler eigentlich gegen all die Zigtausend Dosenfahrer, die ihr Altöl, ihre Altreifen täglich in unseren Wäldern entsorgen??
Oder: Was macht Ihr gegen all diese unsäglichen Gift- und Gen-Manipulationen großer Saatgut-Konzerne? 
Ignorieren oder mit bunten Fähnchen schwenken - mehr doch nicht!

Das ist Polemik, meint Ihr? 
Stimmt - aber IHR habt angefangen... 

Mein GeldsparTIPP des Jahres 2013: Es gibt unendlich viele gemeinnützige Projekte, die wir als Menschen und als Biker - oder als Kombination beider "Tierarten" - von Herzen unterstützen sollten. Foodwatch zum Beispiel - oder abgeordnetenwatch - oder auch Wikipedia - oder Björn Steiger - und und und. 
Der BUND gehört für mich AB SOFORT nicht mehr dazu. Dumpfbackige Polemik verpackt in spendengeile, billige Scheinheiligkeit bekommt von mir KEINERLEI Unterstützung mehr. 
Nie mehr ...
Mein Tipp: Mitmachen ... !
Jetzt gleich: Dauerauftrag stoppen ...
Zahlungen einstellen ... 


Montag, 29. April 2013

Das RiderEcall eröffnet die Saison 2013 ...

... über das vollautomatische Motorrad-Notrufsystem des Helmspezialisten Schuberth hatte ich ja im Oktober 2012 bereits einmal kurz berichtet. Jetzt ist es - mit einigen Wochen Verzögerung - im Handel erhältlich. 
Rechtzeitig zum Start in die neue Saison ...

Screenshot www.schuberth.com

Das Schuberth RiderEcall ist das erste vollautomatische GPS- und GSM-basierte Notruf- und Ortungssystem für Motorradfahrer, bestehend aus einer Motorrad-  und einer Helmeinheit, die über Funk mit einander gekoppelt sind. 

Die Motorradeinheit verfügt über verschiedene Sensoren (Neigungs-, Beschleunigungs-, Verbindungs- und Stromversorgungssensor), die kontinuierlich alle wichtigen Verhaltens-Zustände des Motorrades überwachen und Alarm auslösen, wenn in ihrem Überwachungsbereich etwas ungewöhnliches geschieht. Ein weiterer Beschleunigungssensor befindet sich in der Helmeinheit und misst kontinuierlich die Beschleunigung des Helmes.
Die Motorradeinheit verfügt darüber hinaus über einen integrierten GPS-Empfänger, eine integrierte Handy-Karte sowie ein eingebautes Mikrofon und einen Lautsprecher mit einer Reichweite von ca. drei Metern.

Schuberths Notruf-Szenario geht nun davon aus, dass falls einer oder gleichzeitig mehrere Sensoren Alarm auslösen, ein echter Notfall eingetreten ist. Automatisch wird eine Notruf-SMS an die europaweit im 24/7-Modus agierenden Notrufeinrichtungen der renommierten Björn Steiger Stiftung gesendet, in der die GPS-Koordinaten und persönliche, vorab gespeicherte Daten des Hilfesuchenden aufgelistet sind. Das Notfall-Team der Björn Steiger Rettungszentralen versucht dann via Lautsprecher & Mikro der Motorradeinheit Kontakt mit dem Biker aufzunehmen. 
Meldet dieser Hilfebedarf oder kann womöglich gar nicht mehr antworten, wird endgültig Alarm ausgelöst und die GPS-Koordinaten sowie alle verfügbaren Daten werden sofort an die nächste Rettungsleitstelle weitergegeben. Ein Rettungswagen oder -helikopter macht sich dann umgehend auf den Weg zur Unfallstelle.
Das Schuberth RiderEcall System beinhaltet ein 24-monatiges Sicherheitsabonnement ab dem Tag der Aktivierung und garantiert damit auch die Anbindung an eine der modernsten Notfall-Infrastrukturen Europas. Verlängerungs-Abos beinhalten dann zudem den Komplett-Check des RiderEcall.

Mein SicherheitsTIPP der Woche: 500 Euro in ein europaweit funktionierendes automatisches Notfall-Sicherheitssystem zu investieren, das mag den ein oder anderen von uns zunächst grübeln lassen. Einer der unbestrittenen Vorteile des RiderEcall ist aber der enorme Zeitgewinn, mit dem alle notwendigen Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Wertvolle Sekunden und Minuten, die unser Leben retten und Unfallfolgen minimieren können. 
Okay: Wer IMMER nur in der Gruppe unterwegs ist, mag daran keinen Bedarf haben ...
Aber all Ihr Lonesome-Rider da draußen ...
Ihr Nolens-Volens-Single-Biker ... 
Wollt Ihr Euch - wollen WIR uns tatsächlich darauf verlassen, dass irgendein Dosenfahrer, irgendein Gaffer flugs zum Handy greift und richtig reagiert ...
Und nicht erst Fotos & Videos von unserem Unglück produziert ...
Und online postet & chattet, bevor er endlich als Helfer aktiv wird ...
Grübelgrübel ...  

Donnerstag, 25. April 2013

Training - Training - Training ...

... macht den Meister!
Auch und ganz besonders im Mopedsattel. Von der lobend zu erwähnenden Hein Gericke Marketing-Idee, Motorrad-Trainings zu verschenken, habe ich ja im Blog vom 17. April heuer bereits erzählt. 
Soeben flattert mir die neueste Aktion der Jungs & Mädels vom Motorrad action team in den E-Mail-Briefschlitz - und ich muss sagen: Helm ab, was die für den Saisonstart an professionellen Trainingsmöglichkeiten aufgelegt haben!

Screenshot Motorrad action team Newsletter

Da werden Einsteiger-Trainings für unter 100 TEuro ebenso offeriert, wie Rennstrecken-Trainings für "alte Hasen" und solche, die eben das von sich glauben. Natürlich in allen Fällen geleitet und überwacht von erfahrenen Instruktoren - denn ohne Zweifel: Gerade in puncto "Motorrad-Erfahrung" können die vom Motorrad action team natürlich aus dem Vollen schöpfen. In des Wortes kühnster Bedeutung!

Ganz besonders interessant erscheinen mir
> das Einsteiger-Training im Baden Airpark südwestlich von Rastatt - inklusive kostenloser Fahrwerksabstimmung des eigenen Bikes durch die Testcrew von Motorrad
> das Sachsenring Intensiv-Training für Fortgeschrittene mit maximal 5 Bikern pro Instruktor - DAS nenn ich INTENSIV-Schulung!
> die Trainings-Wochenenden im "exklusivsten Motorrad-Trainingslager Deutschlands", dem Bosch-Prüfzentrum Boxberg zwischen Heilbronn und Würzburg - ein Trainings-Wochenende, das uns für das Leben da draußen auf ewig prägt.

Und wer Training mit Urlaub kombinieren möchte, dem sei der Motorrad action Testride 2013 in Andalusien ganz warm ans Bikerherz gelegt: 6 Intensiv-Trainingstage mit Kurven in allen Variationen, Trainingsfahrten hinauf in fantastische Gebirgsregionen, mit faszinierenden Städten, herrlichem Bikerklima und authentischer spanischer Lebensart. 
Und das Beste daran: Das Training kann kombiniert werden mit der Möglichkeit, unzählige aktuelle Motorradmodelle, die dort "geparkt" sind, Probe zu fahren.
Ach ja - und wenn wir schon einmal dort unten sind, dann hängen wir doch gleich noch den Jahresurlaub dran - wäre ja Blödsinn, nach 6 Tagen sogleich heimwärts zu düsen.
 
Mein EventTIPP für die kommenden Wochen: Starten wir doch in die Saison 2013 mit einem Motorrad-Training. Wohl selten ist unsere Kohle, die derzeit auf dem Konto versauert und (Stichwort "Inflation"!) TÄGLICH an Wert verliert, besser angelegt. Ganz gleich, ob Frischlinge, alte Hasen oder "Die-Kinder-sind-endlich-aus-de-Haus"-Wiedereinsteiger, lernen können wir von professionellen Instruktoren, wie sie auch das Motorrad action team bereitstellt, immer und allemal. 
Aber - ich sagte es wohl schon öfters: Trainiert unbedingt mit dem eigenen Bike...
Denn DAS müsst Ihr später da draußen im Leben beherrschen ...
Nicht irgendein Fahrschul- oder Trainingsbike mit 50 Pfund Schutzbügeln ...
Auf geht's ...

  

Montag, 22. April 2013

Einmal um die ganze Welt ...

... und die Taschen voller Geld...
Echten Greisen-Bikern - wie mir - klingen Karel Gott und sein "burner", sein musikalischer Blockbuster heute noch in den Ohren. Und schwappt in eben jenen Momenten erneut retour ins musikalische Gedächtnis, wenn es um das größte Abenteuer unseres Bikerlebens geht: 
Die EDELWEISS Around the World Motorrad-Expedition. 


Screenshot www.edelweissbike.com

Vor allem an so einem grauen Montagmorgen wie heute wirkt die Erinnerung daran, dass es in wenigen Monaten bereits wieder losgeht wie eine Droge, wie eine ganze Tafel "Kuhflecken-Schokolade", die sich garantiert NICHT auf die Hüften legt. Ja ich kann mich dem Wunsch, einfach nur davon zu träumen nicht entziehen. 

Eine eigentlich ganz harmlose Mail von Christoph Zimmermann brachte mich soeben auf den Tripp. Er ist der Organisator der nächsten Edelweiss Motorrad-Weltumrundung, er wollte sich nur kurz vorstellen und beginnt derzeit intensiv mit der Organisation der zweiten Weltreise im Mopedsattel. 
Und die soll  Nummer 1 nochmals deutlich übertreffen: 8 Abschnitte auf allen Kontinenten - über 80.000 Kilometer insgesamt - 365 Tage im Mopedsattel - diese zweite Edelweiss Motorradexpedition um die Welt wird noch größer, noch gewaltiger und garantiert noch erinnerungswürdiger. Okay: Mit Gesamtkosten im vermutlich oberen 5-stelligen Bereich - oder sogar noch einen Tick darüber - sicherlich auich ein Projekt, auf das es lange hinzusparen gilt. 

Aber dennoch: Beginnen wir diese Woche, beginnen wir diesen grauen Montag mit einer satten Portion Motorradtraum. Am 13. Juli 2014 wird es erneut losgehen, dann brechen die Weltreisenden vom österreichischen Mieming aus auf zu ihrem größten Lebensabenteuer. Einem Abenteuer, dass sie ein ganzes Jahr lang in Atem halten wird. Und auf das sich alle Teilnehmer natürlich ausgiebig vorbereiten müssen - sei es nun in puncto Arbeitsstelle oder auch Familie. Deshalb auch dieser lange Vorlauf. 
Wer sich über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten möchte, der sollte sich einfach und völlig unverbindlich bei Christoph Zimmermann von Edelweiss melden, den weiteren Verlauf aller Vorbereitungen verfolgen und gerne auch Christophs Hilfestellungen annehmen. 

Mein MontagmorgenTRAUM für diesen grauen Wochenstart: Die Edelweiss Around the World Motorradexpedition geht in ihre zweite und nochmals spektakulärere Neuauflage. Mit noch mehr Etappen, noch mehr Kilometern, noch mehr Abenteuer und einem ganzen Jahr Reisedauer. WELCH EIN MOPEDTRAUM!
Und wer die Erinnerungen an die erste Edelweiss Weltumrundung nochmals nachträumen möchte, der kann diesem Link hier folgen und kommt auf die Website der ersten Weltumrundung.
Denn zumindest kostenlos träumen dürfen wir alle von diesem Abenteuer ...
Und vielleicht tut sich ja urplötzlich ein Fenster auf und erlaubt uns, mitzureisen ...
Sei es im Ganzen oder auch in Abschnitten ...
Denn hier wird "Unvergesslich" neu definiert ...
Garantiert ...

Freitag, 19. April 2013

Kopf und Brust sind kritisch ...

... auch wenn die tödlichen Bikerunfälle in 2012 deutlich zurückgegangen sind - um fast 18% immerhin (vermutlich allerdings auch bedingt durch das schlechte Wetter) - handelt es sich bei unserem schönsten Hobby der Welt immer noch um eine RISIKO-Sportart. Ein Vergnügen, bei dem vor allem Kopf und Brust ganz besonderen Gefahren ausgesetzt sind - wie ganz aktuell der ADAC berichtet. 

Screenshot www.adac.de


Kopf = okay, das lass ich mir einleuchten. 26% aller schwersten und tödlichen Verletzungen geschehen im Kopfbereich. Aber direkt gefolgt vom Brust- sowie auch dem Beinbereich!
Dass Schutzsysteme für uns Biker schwierig zu konstruieren sind, leuchtet jedem ein. Denn unsere Flugbahn ist nahezu bei jedem Aufprall unterschiedlich. Die Aufprallenergie variiert dabei ebenso, wie der unsere Flugbahn "kreuzende", ja nachhaltig beeinflussende Lenkervorbau des Motorrades. Und während sich Dosenfahrer immer mehr hinter perfekten, stählernen und elektronische Schutzmechanismen verstecken können und sich - fast - keine Gedanken um die Gefahr für Leib & Leben machen müssen - zumindest nicht ihr eigenes - sollten wir uns schon ab und an einmal ein paar Gedanken darüber machen. 

Zum Beispiel jetzt nach diesem überraschenden Saisonstart - der auch schon wieder mindestens 2 Kollegen das Leben gekostet hat. Übrigens in beiden Fällen durch Fremdverschulden!

Der ADAC hat soeben in einem großangelegten Test zwei topaktuelle Motorradfahrer-Schutzsysteme unter Live- und Crash-Bedingungen getestet - und war zumindest im Fall der getesteten Dainese D-Air-Street-Weste hellauf begeistert. Denn die via Funksignal ausgelöste Airbag-Weste reagierte in sagenhaften 45 Millisekunden und umhüllt Bikers Oberkörper mit einem überaus wirkungsvollen Airbag. Das gab vom ADAC ein sehr seltenes, nicht minder glattes "Sehr gut" in der Gesamtbeurteilung.
Das ausformulierte Fazit des ADAC ist eindeutig: "Die innovative D-Air-Street-Weste von Dainese hebt sich als intelligente Airbag-Weste in allen entscheidenden Sicherheitsfunktionen deutlich von konventionellen, reißleinengesteuerten Airbag-Westen und -Jacken ab und erfüllt die ADAC-Forderungen umfänglich. Verbesserungspotenzial ergibt sich lediglich bei wenigen Details der Alltagsnutzung."

Alle Details zu diesem hoch interessanten ADAC-Test und auch dem Abschneiden des zweiten Kandidaten, der Helite Airbag-Weste AirNest jacket - die übrigens "erst" nach 250 Millisekunden inhaltlich prall und damit aufprallbereit war - gibt es auf der ADAC Website unter der Rubrik "Info, Test & Rat". 

Mein InfoTIPP für die heutige Mittagspause im Büro oder das kommende typisch grauslige APRIL-Wochenende: Wir alle schieben zwar gerne den Gedanken an einen schweren Unfall beiseite - das ist Psychologie und absolut menschlich! - aber dennoch sollten wir uns von Zeit zu Zeit einmal mit den aktuellen Entwicklungen zum Thema Biker-Sicherheit beschäftigen. Als das ABS erfunden wurde, riefen auch Millionen Biker "DAS braucht keiner!" - heute nimmt es dankend JEDER! 
Zwar ist der Preis des ADAC-Testsiegers derzeit noch astronomisch - 750 TEuro für die Airbag-Weste und 460 TEuro für die im Motorrad zu verbauende Elektronik - doch wie beim ABS wird mit der Serienreife und Akzeptanz auch der Preis dieser Schutzsysteme dramatisch sinken. 
Und dann heißt es informiert zu sein ...
Und vorbereitet für den Fall der Fälle ...
Jenen Fall, an den wir alle nicht gerne denken ...
Aber: Der Biker, den ein fahrlässig abbiegender Trekkerfahrer kürzlich tötete, hatte auch nicht damit gerechnet ...