Dienstag, 27. August 2013

Horex im klassischen Gewand ...

... auch wenn die neue Horex VR6 Roadster derzeit noch nicht übermäßig dominant draußen im Leben und on the road vertreten ist - man kann ja nicht jeden Tag eine GS kreieren - haben die Horex Ingenieure und Vertriebler wie man hört, alle Gründe, sich die Schultern zu klopfen. 
Ein tolles Moped - auch an dieser Stelle schon einige Male präsentiert - gebaut in toller Umgebung von einem tollen Team und wahrlich "Made in Germany" ist bei so manchem Horex-Händler derzeit nur in Form einer Wartelisten-Position zu ordern. 
Da darf man in der Augsburger Manufaktur schon das ein oder andere Picolöchen köpfen - aber bitte erst NACH Feierabend. 

Da ein Ausruhen auf Lorbeeren allerdings eher Stillstand - also Rückschritt - bedeutet, haben die unermüdlich kreativen Köpfen von Horex bereits die nächste Neuigkeit in ihrer bayerischen Schatztruhe parat: die Horex VR6 Classic - eine echte Sahne-Schnitte für die stylische, ja Retro-Kurvenhatz!


Bild Horex, Bearbeitung mm

 Beim Design hat man sich ganz bewusst an den Ikonen der Horex Historie orientiert. Das fängt bei der Lackierung an, die die Farbgebung der Straßenmodelle und Rennmaschinen aus den 50er Jahren aufnimmt und hört bei dezenten Stilelementen wie den fließend geformten Motordeckeln noch lange nicht auf.

Zweifellos ein Blickfang der Horex VR6 Classic ist der hochwertige Kineo-Speichenfelgensatz. Er wird eigens für das neue Modell gefertigt. Hergestellt aus einer Aluminiumlegierung verknüpfen die Speichenfelgen auf ideale Weise ein "klassisches Erscheinungsbild mit modernster Technik" - so Klaus-Peter Schäfer, Horex-Marketingleiter. Dank der innovativen Geometrie der Speichennippel erlauben die Kineo-Felgen den Einsatz von stabilen und hochgeschwindigkeitsfesten Schlauchlosreifen.

Daneben wurde auch auf technischer Seite an der ganz eigenen Motorcharakteristik der Horex VR6 geschraubt, sie wurde der Classic-Variante sorgfältig angepasst. "Ziel war es, die Drehmomententwicklung gerade im unteren und mittleren Drehzahlbereich noch souveräner zu gestalten. Interferenzrohre zwischen den Krümmern sowie ein angepasstes Motormapping tragen dem Rechnung." Schäfer weiter. Der Sechszylinder der "Classic" leistet in dieser Konfiguration nun satte 93 kW oder 126 PS bei 8.500/min.
Dem aber nicht genug: Noch beeindruckender ist die Drehmomententwicklung des Motors. Seinen Top-Wert von 120 Nm erreicht er bei einer niedrigen Drehzahl von gerade einmal 7.000/min. Quasi von Standgas an nimmt dabei das Drehmomentniveau stetig und gleichmäßig zu.

Wer als echter Horex-Fan jetzt einen ausgeprägten "Haben-Wollen-Effekt" verspürt oder - besser noch - wer sich selbst oder dem besten Biker der Welt ein ganz besonderes X-mas-Geschenk machen möchte, dem kann jetzt geholfen werden. Seit diesen Tagen haben alle Horex-Vertriebspartner die Möglichkeit, die neue Horex VR6 Classic für ihre Kunden zu ordern. Die Preise des neuen Modells liegen in Deutschland bei 24.500 TEuro, in Österreich bei 28.700 TEuro und in der Schweiz bei 28.900 Fränkli.
Die Produktion in der Horex Manufaktur erfolgt dann wie gewohnt in der Reihenfolge der Aufträge. Die ersten "Classic" Varianten sollen ab Herbst 2013 ausgeliefert werden.

Mein demnächst fahrbereiter Bajuwaren - Hingucker des Monats: Die Classic-Variante der neuen Horex VR 6 - auf den ersten Blick ein wenig zu verwechseln mit der Roadster-Variante, im Detail aber vor allem für Freunde klassischer Bikes ein echter Hingucker, ein echtes "Zuckerle" - ein "Haben-Will"-Moped handmade in Germany. 
Okay - zu einem recht stolzen Preis ...
Aber das Bike soll jeden Cent Wert sein ...
Behaupten diejenigen, die ihre Horex VR6 Roadster bereits ausgiebig reiten dürfen ...
Mein Termin beim Horex-Dealer umme Ecke wird kommende Woche fixiert ...
So viel ist sicher ...

Samstag, 24. August 2013

Triumph zeigt allen Dosenfahrern ...

... wo der Hammer hängt!
... wo der Frosch die Locken hat!
Oder kurz gesagt: Was man unter Lebensfreude und Lebenswertgefühl versteht!

Bild Triumph, Bearbeitung mm

Triumph ist auch 2013 weiter auf sehr erfreulichem Wachstumskurs und konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr bei seinen viel beachteten Motorrädern ein Zulassungsplus von mehr als 8 Prozent vorweisen. 
Das ist im Angesicht eines ansonsten eher stagnierenden Marktes ein sehr erfreuliches Ergebnis. Sicherlich auch begründet in der Tatsache, dass Triumph Motorrad im vergangenen Geschäftsjahr 2012/13 ein regelrechtes Feuerwerk an Neuheiten zündete - so viele neue Modelle wie noch nie wurden zwischen September 2012 und Februar 2013 in den prall bestückten Triumph Showrooms in der ganzen Republik vorgestellt. Darunter natürlich auch die Touring-Modelle Trophy 1200 und Trophy 1200 SE, die Triple-Supersportler Daytona 675 und Daytona 675 R, die komplett überarbeiteten Beststeller Street Triple und Street Triple R sowie der Asphalt-Allrounder Tiger Sport.

Und auch im neuen Geschäftsjahr 2013/14 investiert der Traditionshersteller in die Entwicklung und die Produktion neuer Modelle sowie das Erschließen neuer Absatzmärkte in Übersee. Und ganz besonders auch in Deutschland. Denn trotz der Krise in einigen der wichtigsten Kernmärkte hat Triumph im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seinen Marktanteil in Deutschland um ebenfalls mehr als acht Prozent steigern können.

Wahrlich ein guter Grund mehr für Triumph, auch auf Messen mit überwiegend "Dosenfahrer"-affinem Publikum nicht nur Präsenz, sondern auch eine selbstbewusst breite Brust zu zeigen. 
Wie zum Beispiel auf der IAA Internationale Automobil Ausstellung in Frankfurt. 
Vom 12. bis zum 22. September zeigt Triumph auf der IAA alle 2013er Neuheiten sowie weitere hoch interessante Fahrzeuge der aktuellen Modellpalette, wie zum Beispiel alle legendären Klassiker und Cruiser. Die ganze Breitseite des britischen Motorradherstellers gibt es auf dem Freigelände FG Ost der IAA am Stand F438 zu sehen. Inmitten von gut 1.000 Ausstellern und in Erwartung von mehr als 900.000 hoch interssierten Besuchern. 

Mein EventTIPP für Mitte September und nicht nur die Hessen: Ein Rundgang über die IAA lohnt heuer einmal mehr GANZ besonders - den Triumph präsentiert hier seine komplette Modellpalette 2013. Zum Probesitzen und Angucken - zum Fotografieren, FB posten und Anfassen. 
Nix wie hin ...
Und wenn Triumph damit einige Tausend Dosenfahrer aus ihren NiRosta-Alukübeln zurück ins Leben und in den Mopedsattel holen kann, dann hat sich dieser Messeauftritt mehr als gelohnt.
Oder wenn es gelingt, den ein oder anderen scheuklappenbewehrten und klorollenbestückten Dosenfahrer davon zu überzeugen, dass auch wir Biker tolle Menschen sind ...
Und dass man uns draußen im Leben respektieren muss ...
Das wär's doch ... 

Donnerstag, 22. August 2013

Achtet auf die Flensburg-Punkte ...

... mehr oder minder klammheimlich hat die höchst umstrittene Flensburger Punktereform unseres so exorbitant "kompetenten" und krankhaft dauergrinsenden obersten  Verkehrsmichels Ramsauer nun auch den Bundesrat im Handstreich genommen.  
Damit tritt das Ramsauer'sche Machwerk am 1. Mai 2014 endgültig in Kraft. 

Okay, das mag auf den ersten Blick noch als verdammt lang hin aussehen. Vor allem Biker mit einem gut gefüllten Punktekonto sollten allerdings DEUTLICH früher - möglichst jetzt schon - handeln. Denn wie der ADAC in einer aktuellen Analyse aufzeigt, stehen zukünftig nur noch wenige Möglichkeiten zur Auswahl, das Punktekonto nachhaltig zu "bereinigen", zu schönen, zu frisieren. 

Screenshot www.adac.de
 
Über 9 Millionen Mitbürger (!!) haben derzeit einen Eintrag in der Flensburger Kartei - viele von ihnen spekulieren weiterhin damit, durch Seminare und Schulungen rechtzeitig ihren Saldo abbauen zu können. Doch DEM wird nicht mehr so sein ...
Die Möglichkeit, auch weiterhin Punkte durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar abzubauen, ist nun nur noch nach altem Recht einen höchst interessante Methode. Denn nach altem Recht gibt es dafür bis zu 4 Punkte Rabatt, ein Rabatt, der auch bei der Umstellung zum Mai 2014 hin berücksichtigt werden wird.

Zwar wird es auch nach neuem Recht die Möglichkeit eines Punkteabbaus geben: Wer mit einem Saldo zwischen 1 und 5 Punkten - nach NEUEM Recht ist bei 8 Punkten der Lappen futsch - an einem gut 400 TEuro teuren Fahreignungsseminar freiwillig teilnimmt, bekommt dann gerade einmal 1 Punkt erlassen. Und einen Punkterlass durch freiwillige Seminare soll es zudem nur noch einmal in 5 Jahren geben. 
Deshalb rät der ADAC: Wer ein sattes Punktekonto in Flensburg sein eigen nennt, sollte noch VOR dem Mai 2014 und nach altem Recht durch rechtzeitige Teilnahme an "Rabatt-Seminaren" seinen Saldo reduzieren. 
 
Zudem werden zwar einige derzeit noch punkterelevanten Verkehrsverstöße nach neuem Recht nicht mehr eintragungspflichtig sein - und deren heutige Punkte werden zum Mai 2014 gestrichen werden - dennoch hat das Ramsauer'sche Machwerk durch die Hintertüre sozusagen eine zum Teil erhebliche Verteuerung vor allem der nicht mehr punkterelevanten Verstöße ins Gesetz zementiert. 
 
NICHT mehr punkterelevant werden sein: 
> Beleidigung im Straßenverkehr
> Verstoß gegen Pflichtversicherungsgesetz
> Kennzeichenmissbrauch (sofern ohne Fahrverbot)
> Unfall mit leichter Verletzung (sofern ohne Fahrverbot)
> Unberechtigtes Befahren der Umweltzone
> Verstoß gegen Kennzeichenregelungen
> Verstoß gegen Fahrtenbuchauflage
> Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw


Erheblich teurer werden Verstöße, wie etwa
> Handy am Steuer - jetzt dann 60 TEuro (okay, das ist akzeptabel...)
> Winterreifenpflicht (für alle Kfz)
> Vorfahrtsverstoß - jetzt dann 70 TEuro (okay ...)
> Fußgängergefährdung im "Zebrastreifen-Bereich" - jetzt dann 60 TEuro
> HU-Frist überzogen - mehr als 8 Monate kosten dann 60 TEuro ...
> abgedecktes Kennzeichen (!!) - jetzt dann 65 TEuro 

Alle Details dazu und viele Tipps hat der ADAC auf seiner Website zusammengestellt -> HIER geht's los.  

Mein TIPP für all diejenigen, die heute schon ein gut gefülltes Konto besitzen - also ein Flensburger Konto wohl gemerkt: Kümmert Euch bereits in diesem Herbst um Seminare und Möglichkeiten, Euren Saldo deutlich zu reduzieren. Das kostet etwas Zeit und einiges an Kohle - so günstig wie nach der noch geltenden alten Punkte-Regelung wird es aber ab Mai 2014 NICHT mehr.
Selbst wenn wir Ramsauer & Konsorten am 22. September 2013 die rote Karte zeigen ...
Seine Punktereform wurde auch von der quäkenden Opposition gerade durchgewunken ...
Da wird wohl nicht mehr dran gerüttelt ...
Steht zu befürchten an ...
Dennoch sollten wir den Denbkzettel am 22.9. auf JEDEN Fall abgeben ...

Apropos: 
Wie erfährt Biker seinen aktuellen Punktestand? Durch eine Anfrage beim Zentralregister in Flensburg, das PDF-DFokument dazu hat der ADAC ebenfalls online gestellt ...

Montag, 19. August 2013

Vergesst Boxer, vergesst Triple ...

... Rolls Royce ist DER Antrieb der Zukunft!
Und ich rede hier nicht über Dosenfahrer oder Top Gun Piloten - ich rede über UNS Biker, über unsere technische Zukunft. Ach ja - bevor ich's vergess: Vergesst in diesem Zusammenhang auch gleich mal das Thema "Elektro" - denn Rolls Royce baut heute bereits serienreife Triebwerke für unsere Bikes. 
Kein Witz - hier steht so ein Hobel. 

Screenshot www.marineturbine.com
  
Gestern durch Zufall im TV entdeckt - heute Nacht intensiv recherchiert und soeben von mir persönlich telefonisch geordert: die MTT Turbine STREETFIGHTER von Marine Turbine Technologies aus Franklin, USA. 
Die Lieferung des handgefertigten Einzelstückes solle rechtzeitig zu Beginn der Saison 2014 erfolgen, sagte mir soeben die freundliche und wenig überlastete Bestell-Hotline. Um die Straßenzulassung in unserer Bananenrepublik müsse ich mich allerdings selber kümmern. Aber das würde schon klappen - in Amiland hätte die MTT sie ja auch bekommen. 
Und das bei diesen technischen Highlights: 
Triebwerk: Rolls Royce Allison 250 Gasturbine
Leistung: 320 oder wahlweise 420 PS bei 52.000 U/Min, davon sollen mindestens 286 PS am Hinterrad anliegen.
Drehmoment: mindestens 570 NM, wahlweise auch 675 NM.
Schaltung: 2-Gang Automatik
Rahmen + Aufbau: Aluminium und Carbon
Sitzhöhe: 82 cm.
Räder + Reifen:17-Zoll-Carbon Felgen mit vorne 120er und hinten 240er Pirelli Diablo
Bremsen: Front 2 x, Heck 1 x Brembo 4-Kolben-Zangen auf 320 mm Scheiben 
Treibstoff: Diesel-Kerosin-Gemisch exakt nach Hersteller-Vorgaben
Tankinhalt: 34 l + 6 l Reserve
Verbrauch + Reichweite: stark abhängig von der Fahrweise - mindestens 100 Kilometer
Inkludierte Zusatzausstattung: Heckkamera, Farbmonitor, 1- oder 2-Sitzer Variante
Farbe: nach Wahl - meine wird "Racing Yellow"  mit einem Hauch von Himmelblau
Höchstgeschwindigkeit: 400 km/h - meilenweit freie Straßen vorausgesetzt 
Komplettpreis zzgl. Lieferkosten: 175.000 USD oder 130.000 Euro - Teilzahlungen oder Bankfinanzierung alternativlos möglich ...

Mein Bike für die Saison 2014 - ja mein ultimativer Jetzt-schon-X-mas-Geschenk-TIPP für den Biker, der bereits alles hat: eine MTT Turbine Streetfighter mit Lackierung nach Wahl und natürlich in der 675 PS Version mitsamt Rolls Royce Triebwerk und Straßenzulassung (in den USA). 
Ich bin ja mal sowas gespannt, was der deutsche TÜV-Michel sagen wird, wenn ich mit der Streetfighter auf den Hof düse - in des Wortes KÜHNSTER Bedeutung!
Oder wenn der TÜV-Michel seinen Helm aufsetzt, um den obligatorischen Bremsentest auf dem TÜV-Hof zu fahren ...
Da wird der Schweiß in Merkel'schen Dimensionen fließen ...
Aber vermutlich nicht nur beim TÜV-Prüfer ...
stay tuned - ich werde berichten ...

Apropos: Wer auch bestellen möchte -> HIER gibt's alle Infos, Testimonials und richtig geile Bilder
;-)

Freitag, 16. August 2013

Nach dem Urlaub ...

... ist bekanntlich vor dem Urlaub!
Retour von einigen herrlichen Touren - von denen ich Euch ab und an auf Facebook ja auch erzählt hatte - gilt es nun nicht nur die Kutte (und die X-Socks!) zu waschen, das Visier porentief schlierenfrei zu putzen und alles dann für die kommenden Touren bereitzulegen. Es gilt auch einen mächtigen Stapel richtig guter Moped-Literatur durchzuarbeiten, der sich inzwischen in meiner Postlagerung angesammelt hatte. 
Okay: Das mag nun auf den ersten Blick weniger Arbeit, als Vergnügen sein, aber dennoch - es sind gefühlte 5 Kilo feinster Lesestoff. 

Reisestory im aktuellen REISE MOTORRAD 5/2013

Ein ganz besonderes Highlight dabei fiel mir soeben in die noch morgenmüde Gashand: Die "Rundherum begeisternd"-Story über eine Saisonabschlusstour durch die Zillertaler und Kitzbüheler Alpen. Das geniale daran: neben der grenzgenialen Landschaft in der die Story spielt vor allem diese 6-Zylinder-Bajuwaren-Wuchtbrumme K1600GT von BMW. 

WAS für ein geniales Moped!
Inmitten einer nicht minder genialen Landschaft!
Bereits das Aufmacherbild lässt bei mir den Wunsch gedeihen: Ich könnte schon wieder losdüsen - und meinen unter Arbeit demnächst zusammenbrechenden Büroschreibtisch einfach schlichtweg ignorieren. 
Seufz!

Mein Moped-Lese-Schmöker-TIPP für die von den Wetterfröschen avisierten kommenden Regentage: das aktuelle REISE MOTORRAD Magazin 5/2013 - und darin ganz besonders auch die Geschichte mit dem Bajuwaren-Hammer K1600GT. 
Und dabei nicht vergessen: die Zillertaler Alpen sind eigentlich ganz nah ...
Und jetzt zum Ende der Saison 2013 ein ganz besonderer Leckerbissen ...
Nicht nur landschaftlich und kulinarisch ...
Vor allem auch fahrerisch ...
Denn auf den großen Alpenpässen markiert der Winter bereits sein Terrain ...
 

Freitag, 2. August 2013

Edelweiss lädt zum Grillen am Rhein ...

... Traumfänger Edelweiss hat sich für seine treuen Fans heuer etwas ganz Besonderes ausgedacht: das Edelweiss Feschtl. 

Screenshot Edelweiss Newsletter

Nicht etwa im österreichischen Mieming - was zugegeben auch keine schlechte Location für einen derartigen Event wäre - sondern im HERZEN Deutschlands, ja in der historischen Wiege dieser Bananenrepublik - im Oberen Mittelrheintal. 
Wie bitte? Wo bitte?
Okay, für all diejenigen, die gerade diese Stunde des Erdkunde-Unterrichtes verpasst haben sollten - HIER eine kleine Suchhilfe: der Ort heißt Boppard, liegt einen Katzensprung südlich von Koblenz am nicht nur dort wunderschönen Rhein. 
Und was gibt's dann dort?
Na, zum Beispiel die ideale Gelegenheit, um kurz vor der Winterpause, vor dem Saisonabschluss nochmals in prächtiger Umgebung und mit garantiert netten Menschen zu feiern und zu "feschtln". Am Vorabend im Hotel angekommen gibt's erst einmal leckere lokalen Spezialitäten und die guten Weine, die hier in der Gegend gekeltert werden. Und natürlich zahlreiche Gelegenheiten, alte Bekannte und neue Freunde wiederzusehen. Und wer Edelweiss noch nicht aus eigener Erfahrung kennt, hat bei diesem Edelweiss Feschtl die perfekte Gelegenheit, sich in lockerer, entspannter Atmosphäre über den Traumfänger und seine Touren zu informieren oder um einfach das Edelweiss Team kennen zu lernen.
Die HIGHLIGHTS des 3-tägigen Events sind:
> Es ist die größte Edelweiss Party des Jahres! 
> Inklusive eines herrlichen Motorradausfluges!
> Und der Gelegenheit, das Edelweiss Team und seine Tour Guides zu treffen! 
> Oder auch aufregende Präsentationen über exotische Destinationen zu besuchen! 
Das alles in lockerer und entspannter Atmosphäre unter Gleichgesinnten. 

Wie bitte? Winterpause ? Saisonabschluss??
Ja genau, das Edelweiss Feschtl findet vom 11. bis 13. Oktober 2013 statt - doch bereits jetzt laufen die Buchungsmaschinen an und schon auf Hochtouren. Denn die Anzahl der Teilnehmer und Gäste ist aus räumlichen Gründen limitiert. 

Mein EventTIPP für Mitte Oktober: Das Edelweiss Feschtl am herrlichen Mittelrhein - 3 Tage feiern, touren und Benzin reden im Herzen Deutschlands. Und wenn wir bis dahin allesamt unsere Teller fleißig leer essen, wird uns auch ein goldener Herbst geschenkt werden. Dann können wir die Anreise nach Boppard zu einer Saisonabschlusstour ausbauen, die sicherlich in Erinnerung bleiben wird. 
Also auf geht's ...
Nicht nur den Termin vormerken, sondern gleich BUCHEN ...
Das Edelweiss Feschtl gibt's ab 199 TEuro ...
Die Plätze sind leider limitiert ...
An Edelweiss wird's nicht liegen ... 
Die freuen sich auf alle von uns ...
HIER sind alle Details dazu ... in der Rubrik News ...

Mittwoch, 31. Juli 2013

Kawasaki hilft beim Moped-FS ...

... scheinbar gute Zeiten für Führerschein-Neulinge und Wiedereinsteiger: Mit der seit 19. Januar 2013 geltenden neuen Führerschein-Regelung und der Einführung des A2-Lappens - HIER mein Blog darüber - können FS-Neulinge und "Kinder-endlich-aus-dem-Haus-Wiedereinsteiger" nun - zumindest in Deutschland - ein auf 35 kW oder 48 PS gedrosseltes Bike mit ordentlich Vortrieb und anfänglich genügender Power fahren. 
Aber sind das tatsächlich gute Zeiten?
Nun - zumindest für all diejenigen, der nicht über den Tellerand hinausschauen. Denn wieder einmal hat unser ausschließlich selbstverliebter Verkehrsminister damit eine Regelung geschaffen, die bereits an den Grenzen Deutschlands ungültig wird. Denn in der EU gelten andere Regeln - hier dürfen Bikes maximal um die HÄLFTE ihrer Originalleistung gedrosselt werden. Wer also mit einem auf 48 PS gedrosselten ursprünglich 120-PS-Boliden ins Ausland fährt, kann dort entweder wegen Fahrens eines nicht zugelassenen Bikes oder aber wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein belangt werden. Oder wegen beider Delikte gleichzeitig.
Und sich anschließend bei unserem PolitClown Ramsauer bedanken ... toll gemacht.
Wieder einmal!

Scrdeenshot www.kawasaki-48ps.de

Ob Deutschland in Sachen A2-Führerschein auf Dauer einen eigenen Weg entgegen der EU-Richtlinie beschreiten kann, bleibt deshalb stark zu bezweifeln. Ja Fachleute gehen inzwischen davon aus, dass sich die Bundesregierung in absehbarer Zeit auch zu diesem Punkt eine Klage der EU einfangen wird. Aber das kennen wir ja schon zur Genüge

Vor allem auch vor dem Hintergrund dieser Problematik hat KAWASAKI eine spezielle Motorradreihe entwickelt, die Z800e Version, die mit 70 kW (95 PS) zwar etwas weniger leistet als ihre stärkere Schwester Z800, dafür aber europaweit für die Drosselung auf A2-Niveau zugelassen ist. KAWASAKI hat zudem eine eigene Microsite für dieses Thema "48 PS" eingerichtet, auf der wir uns alle Infos und weiterführende Links abholen können.

Um die neue Kawasaki 48-PS-Community zu koordinieren - und auch in sich zu stärken - hat Kawasaki nun einen eigenen Fotowettbewerb ausgerufen, der ab MORGEN, ab dem 1. August starten wird. Dabei können alle Fans, die gerade jenen A2-Führerschein machen oder über einen Wiedereinstieg mit der alten Klasse 3 nachdenken, ihre schönsten Fotos mit ihrer Traum-Kawasaki einstellen und ihre persönliche Kurzgeschichte dazu erzählen. Unter dem Motto „Neue Liebe gefunden oder alte Liebe neu entfacht“ können die Fotos absolut vielfältig ausfallen: historisch oder aktuell, original oder getunt, beim Kawasaki-Vertragspartner, zu Hause oder irgendwo auf der Welt abgelichtet.

Der Wettbewerb wird bis Ende September laufen. Drei Siegerfotos werden danach mit hochwertigen Preisen aus dem Kawasaki-Zubehörsortiment prämiert. Es lohnt sich also für alle, ein oder mehrere Fotos mit einem der begehrten Kawasaki-Modelle zu schießen und für den Wettbewerb hochzuladen.

Mein MitmachTIPP für August + September und alle FS-Neulinge wie Wiedereinsteiger: Fotografiert und dokumentiert Eure eigene Kawasaki-Geschichte, Eure Erlebnisse auf dem Weg zum schönsten Hobby der Welt. Postet diese Bilder und Geschichten auf der Kawasaki-48PS Microwebsite und gewinnt anschließend mit ein wenig Glück auch noch schöne Preise. 
Mitmachen kostet nur ein wenig Aufwand ...
Ein wenig Onlinezeit ...
Und ein wenig Geduld bis zur Verlosung der Preise ...
HIER geht's direkt zur Kawasaki Microwebsite ...

Montag, 29. Juli 2013

Was für ein geiles Moped ...

... vergangenen Freitag hatte ich sie ja abgeholt - mein Spielzeug für die kommenden 3 Wochen on the road...


... eine Triumph Tiger Explorer XC. Nagelneu aus dem Karton - gerade einmal eingefahren und erst-inspektioniert und mückenfrei, wie aus dem Hochglanz-Prospekt.
Inzwischen sind die ersten 300 Kurvenkilometer auf der Uhr - und aus meinem Gesicht will das überbreite Grinsen gar nicht mehr weichen. Eben jenes Grinsen, dass sich bei uns Bikern einstellt, wenn wir uns auf einen Hobel - ja einen NobelHobel - setzen, der uns porentief und ganz und gar und zu 150% taugt - der EXAKT dem entspricht, was meinereiner unter Motorrad versteht. 
Einfach nur toll diese Tiger Explorer XC.

 

Über ihre inzwischen legendäre Technik wurde an anderer Stelle und von berufenerem Mund schon mehr als ausführlich berichtet - meine ganz persönlichen Highlights dieses grandiosen Bikes seien hier nur kurz zusammengefasst:
> der grenzgeniale Dreizylinder, der sogar bajuwarische Boxer in Sachen Leistungsentfaltung in den Schatten stellen kann ...
> der daraus abrufbare, sanft einsetzenden und schier unendlich reichende, druckvolle Vortrieb ...
> mit satten 121 NM und 137 PS ...
> das kinderleichte Handling dieses doch immerhin 270 kg schweren Boliden ...
> die perfekte Ergonomie für Biker mit schätzungsweise 175 bis 195 cm Baulänge ...
> die jederzeit vertrauens- und kraftvoll zupackenden Bremsen, die jeden Spurt wenn nötig sicher zu Ende bringen ...
> das ausgenscheinlich sehenswerte Design - jetzt auch in Black & White ...
... und überhaupt: die Tatsache, dass man bereits nach den ersten Kilometern eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte.     

Gibt's also rein gar nix zu bemängeln?
Grübelgrübel - ja vielleicht eine Sache: der SOUND! Viel zu brav, viel zu vorrausschauend gehorsam homologiert für die EU-Bürokraten, viel zu SITTSAM! Aber da lässt sich bestimmt mit Zubehör-Auspufftüten so manches Dezibel retten, da bin ich mir sicher.   


Mein Tipp für all die jenigen, die noch nie auf einer Triumph Tiger Explorer in den jungen Morgen geritten sind: Auf geht's zum nächstgelegenen Triumph-Dealer und eine Probefahrt arrangieren. Eine möglichst lange, ausgiebige ...
Vielleicht sogar über's Wochenende ...
Oder für die anstehende Urlaubsreise, denn das Raubtier kann man auch mieten ...
Das Vergnügen wird mit Euch sein ...
Garantiert!
Und falls es Euch so geht, wie mir: dass man nach dem Ausritt gar nicht mehr absteigen möchte - mein TIPP: die Explorer XC gibt's auch günstig finanziert ...
Für lau oder wenige Prozent Zinsen ...
Besser kann man Geld heutzutage kaum investieren ...

Mittwoch, 24. Juli 2013

DAS Design kennen wir doch ...

... MOTUS, Amerika's einziges - ja vielleicht sogar einzigartiges - 4-Zylinder-Sporttourer Motorradkonzept kommt allmählich tatsächlich in die Puschen. Die ersten serienreifen Bikes sollen sogar schon bei US-Dealern gesichtet worden sein.

Bild Motus Motorcycles

Und je mehr das Bike - über dessen Technik ich ja an dieser Stelle schon einige Male berichtet habe - auch optisch an endgültiger Form gewinnt, desto mehr muss ich ausrufen: Hey Mann - das kenn ich doch! 
Da war doch schon mal was!
Und tatsächlich scheinen sich die Designer von Motus Motorcycles hier kräftig bei einer auch in den USA gut bekannten bajuwarischen Mopedschmiede bedient zu haben, scheinen aus der Optik der 2010er Sporttourer-Palette von BMW ihre "eigenen" Ideen gesogen zu haben. 
Okay, das mag für den von Altmetall-Kult durchsetzen und recht traditionellen - ich vermeide bewusst das Wort "republikanischen" - US-Markt durchaus die richtige Strategie sein, zumal das Herzstück, der eigentliche Leckerbissen der Motus MST bzw. MST-R ja das komplett neu konzipierte Triebwerk ist. 

Bild Motus Motorcycles

Für den europäischen oder gar deutschen Markt könnte das aber zu sehr nach "Abkupfern" schmecken - und da würden dann auch knallrote Zylinderköpfe absolut nix mehr helfen. 
Zugegeben: Es ist heutzutage sicherlich schwierig, ein auch optisch tatsächlich eigenständiges Moped-Design zu entwerfen, ein Design, das es noch nie gab. Dazu bedarf es nicht nur höchst kreativer - und damit auch teurer! - Designer-Köpfe, sondern auch entsprechendes Know How und Erfahrung. 
Aber:
1.) BMW macht es doch vor, wie es geht - oder auch Horex;
2.) ganz speziell für ein völlig NEUES Bike, einen völlig NEUEN Sporttourer sollte man nicht nur eine geniale Technik unter der Haube haben, sondern auch ein tatsächlich eigenständiges, ein möglichst weitgehend unikates Design.
Ansonsten müsste man den Designern eigentlich ein "bitte nochmal neu" ins Aufgabenheft schreiben. Und sie stante pede zurück in ihre klimatisierten Think Tanks treiben.

Meine Moped-Wiedervorlage für das Frühjahr 2014: Das Motus MST - Projekt eines völlig neu konzipierten amerikanischen Sporttourers ist technisch weitestgehend abgeschlossen und nimmt nun auch optisch klare Formen an. Dass diese Formen zumindest Europäern nicht neu sind, mag stören, muss aber nicht. 2014 soll auf jeden Fall DAS Motus-Jahr werden - zunächst in einem "gewaltigen" Verkaufs-Tsunami in den USA und sodann auch - davon getragen - hier in Europa. 
Ja, Gerüchten zufolge möchte Motus die Intermot 2014 aufmischen ...
DAS wär doch mal ein Highlight ...
Nicht nur zum Probesitzen ...

Meine bisherigen Posts zu Motus - auch mit allen TechDetails zum Bike - hier nochmals in der Übersicht:

Montag, 22. Juli 2013

6 Helme auf 1 Streich ...

... Ja ich hab mir was gegönnt!
Ein neuer Kopfschmuck war fällig. Also nicht, dass der alte nix mehr taugte, nein ganz im Gegenteil. Aber ich wollte mir selbst einfach mal was schenken. 
Was Sinnvolles, natürlich!


Meine Wahl fiel - nach tagelangem ausführlichem Suchen + Vergleichen - auf Nolans neuen Multifunktionalhelm N44. WAS für ein grenzgeniales Teil! Habe ich schon nach dem Auspacken letzten Freitag erstaunt ausgerufen. Nicht nur die tadellose Verarbeitung, die geniale Passform rund um meine nicht gerade einfach geformte Birne - doch vor allem auch die Tatsache, dass ich für den Preis von 1 Helm gleich 6 unterschiedliche Kopfschutz-System bekomme - NATÜRLICH allesamt homologiert + zugelassen - das alles kann wahrlich begeistern. 
Und gestern hatte ich natürlich DAS Mega-Totschlag-Argument für eine ausgiebige Sonntagrunde im Mopedsattel. "Helm einfahren" war anberaumt. Mit Sozia K. aus M. plus ihrem Lieblings-N104 und meinem brandneuen Verwandlungskünstler N44.
Hier mein Fazit nach 280 km Hatz durch das atemberaubend prächtige Alpenvorland.

Was mir am Nolan N44 gefällt:
> die Optik,
> die tadellose Verarbeitung,
> die Passform + mega-bequeme Innen-Möblierung,
> das wahrhaft RIESIGE Visier,
> die zweistufige, integrierte und ebenso riesige Sonnenblende,
> der massive, dabei niemals störende oder im Blickfeld herum"albernde" Kinnbügel,
> die geniale Belüftung - wir hatten nachmittags 33° C Fahrtwind-Temperatur lauf BMW FID,
> doch vor allem auch seine ungeheure Verwandlungsfähigkeit. 
Ach ja: Nicht zu vergessen - die kinderleichte Montage des n-com B4 Kommunikationspaketes. Denn quaseln möchte Sozia K. aus M. auch weiterhin gerne mit dem Fahrerhelm vor ihrer Nasenspitze. 
 
Was mir NICHT gefällt:
> hmmmm grübelgrübel. Vielleicht der Preis? 
Andererseits + ganz ehrlich: Zwar ruft Nolan für meine Version des N44 (Storm n-com) derzeit 320 TEuro auf, ABER: 
1.) ist das der Wunsch-UVP, den viele Händler schon unterbieten - ich habe meinen für 280 TEuro im Web geschossen,
2.) und für insgesamt 6 unterschiedliche Helme in einem ist DAS wahrlich kein Preis, über den es auch nur ein Wort zu lästern gäbe.


Als es nachmittags so richtig heiß wurde -> Visier ab und Sonnenschirm dran - et voilá gleich wird's deutlich luftiger im N44. Und als die Hitze zu flimmern begann, habe ich ganz einfach den gewaltigen Kinnbügel abgeklickt, im Topcase verstaut und schon ging's frisch & fröhlich heimwärts. 


Mein HelmTIPP für all diejenigen, die einen neuen Kopfschmuck suchen: Nolans genialer N44 - nicht nur ein Verwandlungskünstler "vor dem Herrn", sondern auch ein top ausgestatteter, multifunktionaler Kopfschutz, der wohl keinen Wunsch unerfüllt lässt. 
Jetzt muss ich nur noch Sozia K. aus M. vom N44 überzeugen ...
Und von der Tatsache, dass man auch OHNE (penibel geschlossenes) Visier herrlich kurvenhatzen kann ...
Weil so ein Mücken-Einschlag auf der Nase ausschließlich für die MÜCKE tödlich endet ...
Entgegen aller anders lautender Überzeugungen meiner Sozia K. aus M. ...
        

Samstag, 20. Juli 2013

1 Kontinent für 14000 Ocken ...

... immer wenn so wie heute die Arbeit mächtig drückt und ich - so wie es scheint - diesen gesamten sehr sonnigen Moped-Samstag im Büro verbringen werde, während draußen vor dem Fenster das Leben brummt, immer dann ist es besonders wichtig, entspannt und genüsslich in den Tag zu starten. 
Natürlich mit einer guten Tasse Kaffee kombiniert mit zum Beispiel:
... einer kleinen Runde Fratzenbuch - Lesen und Staunen ... 
... einem Screening meiner schönsten Mopedbilder der Wochen ...
... oder mit einer satten Runde MOPEDTRÄUME.

Screenshot www.edelweissbike.com

Traumfänger Edelweiss hat mir soeben wieder einmal einen Grund gegeben, mich für ein paar Minuten, eine Viertel-Halbe-Stunde oder mehr einfach hinweg zu träumen. 
Weg aus meiner aktuellen Arbeit (gleichwohl sie Spaß macht!).
Weg aus dem Chaos auf meinem Schreibtisch (das KEINEN Spaß mehr macht!).
Weg in unendlich ferne - aber irgendwie doch auch erreichbare - Motorrad-Welten. 

Denn Werner Wachter und sein Edelweiss-Team sind derzeit intensiv damit beschäftigt, Runde 2 des größten Abenteuers im Mopedsattel komplett neu zu strukturieren: die Edelweiss Entdecke unsere Erde Weltreise 2014.
Abschnitt 2 der zweiten Edelweiss-Weltreise steht inwzischen fest, ist komplett durchstrukturiert und wird in zahlreichen Details soeben an alle interessierten Biker per Newsletter verteilt.
Es geht von Buenos Aires nach Bogota einmal quer - mit unzähligen Schlenkern - durch den wohl schönsten Kontinent dieser unserer einzigen Erde. Inklusive Titicaca See und Inkatempeln, inklusive Äquatortaufe, inklusive Anden-Abenteuern und den höchsten Pässen des Kontinents. 
78 Tage dauert allein dieser Abschnitt der Edelweiss "Entdecke unsere Erde" - Weltreise, davon 52 Tage im Sattel, 17 Tagen Entspannung und Sightseeing sowie 7 Tagen in Weltstädten dieses Kontinents. Und in Anbetracht all dieser Hard Facts sowie des nahezu All-Inclusive-Services des Edelweiss Angebotes kommt einem plötzlich der Reisepreis von 14.000 TEuro gar nicht mehr so unerreichbar hoch vor.

Mein Start-in-den-Alltag-Tipp nicht nur für all diejenigen, die vor lauter Arbeit mal wieder nicht zum Mopedfahren kommen: Die Info-Newsletter des Traumfängers Edelweiss zur Neuauflage der schon legendären "Entdecke unsere Erde" Weltreise 2014. Und mögen wir es uns auch - vermutlich - nicht leisten können (zeitlich oder auch finanziell), an der 2014er Auflage dieser sicherlich einzigartigen Weltreise im Mopedsattel teilzunehmen - TRÄUMEN davon dürfen wir alle doch.
Einfach reinklicken und zurücklehnen ...
Einfach eine Runde Hin+Weg-Träumen ...
Ein Viertelstündchen oder etwas mehr muss drin sein ...
Bei einem ganzen langen Tag voller Arbeit ...

HIER geht's zum Thema direkt bei Edelweiss ... 

Donnerstag, 18. Juli 2013

Was geht ab ...?

... Bock auf Mopedevents - aber keinen Plan?
... Bock auf Mopedfahren - aber bloß nicht alleine?
... Bock auf Mopedtreffen - Du weißt aber nicht wo + wann?
Vor allem auch die kreativen Jungs & Mädels von Motorrad News basteln ja alljährlich fleissig ihre Booklets voll mit Events & Ereignissen rund um das schönste Hobby der Welt. Und pappen diese dann für lau vorne auf ihr tolles Magazin. Doch wie immer im Print ist so ein Heftchen im Grunde schon in dem Moment, in dem es durch die Druckstraße huscht, veraltet - passé - kalter Kaffee - überholt vom Leben da draußen. 


Screenshot 1000PS.at Kalender

Und wenn dann plötzlich die Sonne lacht und die Zeit gekommen ist, den Hobel aus der Garage zu schieben, dann wird die Frage nach dem Wohin, nach dem Was tun oder gar Was nun plötzlich drängend akut. Sich dann mühsam durchs Web zu googeln auf der Suche nach topaktuellen Events & Möglichkeiten, das ist nicht Jedermanns Sache. 

Wohl auch deshalb haben die kreativen Jungs & Mädels von 1000PS.at wieder einmal eine ihrer maximal nutzwertigen Ideen in die Tat umgesetzt und haben vor einiger Zeit schon einen interaktiven, täglich upgedateten ONLINE-MopedEvent-Kalender aktiviert, in dem wir uns mit ganz wenigen Mausklicks darüber informieren können, was in den nächsten Tagen zum Thema Moped so abgeht. 
Sei es in unserer Region - sei es draußen im Land - oder auch über die Grenze hinweg bei unseren Lieblinsgnachbarn. Über 4.000 Termine stehen dort online, okay - auch rückblickend und längst vorbei. Aber auch Termine bis ins kommende Frühjahr 2014. Sie alle sind mit Links zu allen wichtigen Infos hinterlegt und können über eine Suchmaske auch ganz nach unsere Wünsche gefiltert werden.
Toll! 
Auch in Anbetracht der logistischen Arbeit, die hinter so einem Projekt steckt.  

Mein RechercheTIPP der Woche: Der interaktive, immer wieder komplett upgedatete Moped-Veranstaltungs-Kalender der Jungs & Mädels von 1000PS.at. Einfacher war es wohl noch niemals, sich auch ganz spontan für einen Event, eine Ausfahrt, eine Mopedfeier zu begeistern und anzumelden. 
Sei es nun beim Dealer umme Ecke ...
Oder beim Kutten-Club mit den legendären Festen ...
Oder bei einer Ausfahrt mit Gleichgesinnten ...
Einfach rein- und durchklicken ...
Oder die Suchfunktion nutzen ...
Und wer einen Event organisiert, sollte diesen Kalender unbedingt nutzen ...
Denn davon lebt diese Idee!

Dienstag, 16. Juli 2013

Triumph Spirit Nr. 8 ...

... während in diesen Tagen die meisten geprinteten Moped-Magazine sommerloch-dünn werden, weil wir ja eh andauernd on the road sind und kaum Zeit zum Lesen haben, genau in diesen Tagen stellt TRIUMPH seine neueste Ausgabe des Magazins "Spirit" online.
Und bringt uns damit DEN Multimedia-Hammer mitten im europäische Sommerloch!

Triumph Spirit Online-Magazin Ausgabe 8

Ein Online-Magazin prall gefüllt mit Bildern, Videos, Fakten, Personen und Persönlichkeiten, wie dem einzigartige Uli Brée, dem Mastermind hinter den legendären Triumph Tridays im Tiroler Neukirchen am Großvenediger.  
Das e-Zine (e-Magazine) "Spirit" steht ab sofort online und wird auch an alle Abonnen­ten verschickt. Auf den übersichtlich gestalteten Seiten finden sich eine Vielzahl medialer Inhalte, wie anklickbare Videos, stimmungsvolle Bilder und tiefgehende Hintergrundberichte - ja mit einem Wort: jede Menge Neuigkeiten zur britischen Traditionsmarke. 
In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um die diesjährigen Tridays, die auch heuer wieder Tausende von TRIUMPH-Fans anlocken. „Spirit“ begleitet vier Mitarbeiter der britischen Traditionsmarke vom Standort Hinckley auf Ihrem kühnen Trip durch halb Europa zu den Tridays und hat hierbei so manche Anekdote ausgegraben. 
Drehbuchautor Uli Brée, Mastermind der Tridays, stand im Interview der neuen Ausgabe Rede und Antwort und spricht darin über seine Leidenschaft zu Motorrädern und den Tridays.
Ein ganz besonderes Highlight für alle Triumph-Fans ist in Ausgabe 8 sicherlich die Vorstellung der Tiger Explorer XC dar, die „Spirit“ sowohl auf als auch abseits der Straße auf Herz und Nieren geprüft hat. Weitere Schwer­punkte sind das Reise-Video von sechs Freunden, die sich in der Salzwüste von Utah mit ihren TRIUMPH Bonneville-Modellen extremen Witterungsbedingungen und Sanddünen stellen mussten, sowie Berichte über aktuelles TRIUMPH-Zubehör und über die Herausforderung schlechthin – ein Street Triple-Fahrer und ein Explorer XC-Fahrer tauschen ihre Bikes. 

Mein Lese- und auch AboTIPP der Woche: Die neue Ausgabe des Triumph'schen e-zines Spirit zeigt wieder einmal in eindrucksvoller Weise, WIE man heute ein erlebenswertes e-zine aufbaut und präsentiert. Gerade auch die auf einen Klick weiterführenden Informationen machen die neue Spirit-Ausgabe so informativ und lesenswert – von downloadbaren Broschüren über actiongeladene Videos bis zu kompletten Übersichten des gesamten TRIUMPH-Programms. 
Well done Triumph - Ihr zeigt, wie es geht. 
Mein Tipp: Spirit unbedingt auf einem großen Bildschirm anschauen ...
Mit einer schnellen Datenleitung ...
Und einer ordentlichen Soundanlage ...
Und natürlich gibt es die Möglichkeit, durch einen Mausklick eine Probefahrt mit unserer Wunsch-Triumph zu vereinbaren.
Reinklicken ...

P.S.:  
Dass man Euer e-zine Spirit nur als Triumph-Besitzer unter Angabe einer VIN abonnieren kann, liebe Triumphler, das ist etwas unverständlich. Das grenzgeniale Magazin sollten ALLE abonnieren können, die es interessiert. 
Denn DAS ist eine VIEL BESSERE, ja wirkungsvollere Werbung, als jedes Hochglanz-Bildchen mit Eurem Testimonial-Versuch Sebastian Koch ...
Nur mal so am Rande bemerkt ...

Samstag, 13. Juli 2013

Wenns im Ausland kracht ...

... neulich Sonntagnachmittag im herrlichen Lugano: meine ausgeliehene K1600GT ist ordnungsgemäß abgestellt auf einem der zahlreichen Mopedparkplätze - okay, wir hatten der Wuchtbrumme ZWEI Moto-Plätze gegönnt, auf einen einzigen hätte sie nicht gepasst - und mikel plus Mädel wollen ein wenig flanieren gehen. 
Aus dem Augenwinkel heraus - Sheriff-Effekt! - sehe ich einen spanischen Bulli heftig rückwärts rangieren - DIREKT auf unseren Sechszylinder zu. Ich rufe - ich schreie - und muss dennoch hilflos mit ansehen, wie der T5 die BMW am Seitenkoffer rammt und zum Umsturz bringt. 

Abgebrochener Bremshebel, verschrammter Motorblock - DAS kann teuer werden

Großes Geschrei - großes Tohuwabohu - so groß, dass Sozia K. aus M. (bestückt mit einer Profikamera vor dem Bauch) komplett vergisst, ihren Job zu machen: Fotos zu schießen!
Mein Blutdruck am Anschlag - der Spanier aus dem T5 entsetzt - Luganer Gaffer sammeln sich um uns herum - und mein nur geliehenes Bajuwaren-Dickschiff mehr als deutlich "vom Leben" gezeichnet.
GsD war der spanische Unfallverursacher einsichtig und hilfsbereit, so dass wir 350 kg Plaste und Metall gemeinsam wieder auf die Räder wuchten, die Schäden begutachten - ENDLICH Fotos machen - Papiere und Versicherungs-Dokumente tauschen und gemeinsam radebrechend die Schei... Situation verfluchen konnten. 

Doch nicht jeder Unfall im Ausland endet derart glimpflich!

Der ADAC hat zur Reisesaison nun einen umfangreichen Unfallratgeber online gestellt, der uns vor allem im Ausland helfen soll, im Fall der Fälle einen möglichst kühlen Kopf zu bewahren.

Screenshot www.adac.de
Und während die ADAC Rechtsberatung nur für ADAC Mitglieder kostenfrei ist, kann sich JEDERMANN die immerhin 37 detaillierten ADAC Unfall-Ratgeber für 37 Länder dieser Welt kostenfrei downloaden. DAS nenn ich Service!

Mein ReiseTIPP für die kommenden Wochen: Zugegeben, niemand von uns mag im Voraus daran denken - doch wenn es KRACHT, ist es zu spät, sich darauf vorzubereiten. Deshalb empfehle ich gerade auch uns Bikern die ADAC Unfall-Ratgeber aufgegliedert nach 37 Ländern dieses Planeten und ihren jeweils ganz speziellen Besonderheiten. Kostenlos zum Download -> HIER.
Denn nicht immer ist der Gegner derart einsichtig und freundlich, wie unser Manuel aus Madrid ...
Und was die Luganer Dorfsheriffs sagten, als wir sie an einem Sonntagnachmittag baten, den Unfall zwischen einem deutschen Biker mit Bajuwaren-Pressemotorrad und spanischem Leiharbeiter mit spanischem Firmentransporter ohne Personen- nur mit Sachschaden aufzunehmen und für die Versicherungen zu dokumentieren - DAS kann sich vermutlich JEDER von uns ausmalen. 
Denn da gab's urplötzlich NIEMANDEN im Polizei-Office, der Zeit hatte ...
Weil man ja pausenlos nach Terroristen Ausschau halten musste ...
Im Polizei-Office unter den Schreibtischen und auf dem Klo ...
Zwischen lecker Kuchen und Automaten-Kaffee ...
Und überhaupt war Sonntagnachmittag ...
Im eigentlich herrlichen Lugano ...
Und Schichtwechsel stand auch kurz bevor ...

Dienstag, 9. Juli 2013

Lust auf eine Weltreise ...?

... wenn in diesen Tagen der BikerSommer 2013 eine - kurze - Pause einlegt und wir uns abseits des Mopedsattels mit dem schönsten Hobby der Welt beschäftigen können, dann habe ich eine klare Empfehlung, einen Lese- und SchmökerTipp, wie er unterhaltsamer kaum noch sein kann: 


Screenshot Horizons Unlimited Newsletter Nr. 97

Grant & Susan Johnson haben soeben ihren neuen HORIZONS UNLIMITED Newsletter fertig- und online gestellt, die Nummer 97 von allen und prall gefüllt mit atemberaubendem Lesestoff. 
Über die beiden "middle aged" weltreisenden Biker habe ich ja schon einmal berichtet. Und damals wie heute erlebte ich das gleiche Phänomen - noch vor dem Frühstück, noch vor dem Gang ins Büro: Ich surfte - ich klickte - ich sah und staunte - ja eh ich mich versah, waren mehr als zwei Stunden vergangen. Zwei Stunden, in denen ich völlig fremden Menschen auf einmal ganz nah war. Menschen, die einen meiner letzten ganz großen Träume leben: Den Traum von einer Motorrad-Weltreise - ohne Zeitdruck - ohne Termine - ohne Eile - ohne zu wissen, wo auf diesem herrlichen Planeten diese Reise für mich enden wird.
Wie schon einmal erzählt, haben sich Grant & Susan diesen Traum verwirklicht - 14 Jahre dauerte ihre ganz persönliche Weltreise! Und sie haben daraus ein Lebenswerk gemacht - ein traumhaftes digitales Lebenswerk. Online und frei für alle. Mit dem wahrlich grenzgenialen Namen "Horizons unlimited".

34 BikerInnen kommen im aktuellen Horizons Unlimited Newsletter zu Wort, erzählen von ihren aktuellen Erlebnissen, von ihren Abenteuern und Gefahren, von all ihren Traum-  und so manches Mal auch Alptraum-Destinationen. In Worten und Bildern - so authentisch, wie es nur geht. TOLL!!
Dazu geben Grant & Susan einige Einblicke in ihre eigenen Pläne und laden überall in der Welt zu Horizon s Unlimited Treffen ein. Nochmals TOLL!!

Mein Lese- und SchmökerTIPP für kommende mopedlose Stunden und Tage: Der neue Horizons Unlimited Newsletter von Grant & Susan Johnson, den beiden wohl berühmtesten Motorrad-Weltreisenden dieses Planeten. Prall gefüllt mit Geschichten, Abenteuern und WOW-Effekten - nicht nur der ideale Start in einen Arbeitstag - auch als "Pausenbrot" perfekt geeignet. 
Aber bitte beachten: Nehmt Euch unbedingt ZEIT zum Lesen ...
Es lohnt sich ...
Es macht süchtig ...
Nicht nur SEHNsüchtig ...
 

Sonntag, 7. Juli 2013

TourTipp umme Ecke ...

... sodele - wir sind retour von einer abwechslungsreichen - und schweißtreibenden - Fotoproduktion mit BMWs bereits legendärem 6-Zylinder K1600GT und haben viel zu erzählen. 

Blick auf den Lago Maggiore

Denn WO könnte man eine Wuchtbrumme, wie diese K1600GT besser ins Bild setzen, als mittendrin zwischen Schicki + Micki, zwischen B- und C-Promis aller Nationalitäten und Farben, zwischen schnatternden Holländern und krebsroten Briten-Rentnern - doch vor allem inmitten von ungeahnt prächtig abwechslungsreichen Landschaften.
Wovon ich rede?
Na von den Oberitalienischen Seen - vom Lago di Como, Lago di Varese, Luganer See und Lago Maggiore - okay, geografisch und rein theoretisch zählt auch der Gardasee dazu, aber über den haben wir an anderer Stelle ja schon ausgiebig erzählt.
Und Comer, wie auch Luganer See sowie der grandiose Lago Maggiore sind so ganz anders, als jener zwiespältige Gardasee. Vor allem rund um den Maggiore lässt sich - mit JEDER Art von Bike - herrlich pendeln und schwelgen, hier fühlte sich unser Bajuwaren-Bolide umgehend wie zu Hause. Ja selbst vor den 5-Sterne-"Gasthöfen" in Stresa konnten wir den Boliden (zumindest kurz) zwischen geleasten Ferraris und komplett bankfinanzierten Rolls Royce Cabrios parken, ohne von den in ihrer Livree mächtig schweißelnden Türstehern verscheucht zu werden. 

Doch das genialste an dieser Tourenregion ist die Tatsache, dass man - sobald Schnauze voll von Schicki + Micki - mit einem beherzten Dreh am Gasgriff ab in die Hügel und Berge zwischen den Seen entfliehen kann. Und DORT geht es dann fahrerisch so richtig zur Sache. 


Mein TourTIPP für die kommenden - vielleicht etwas kühleren - Tage: Eine Reise entlang der Oberitalienischen Seen ist - abseits der Sommerferienzeit - erheblich abwechslungsreicher, als es uns der Blick auf die Landkarte verrät. Und in den Höhenzügen zwischen den Seen finden wir ein Kurvenrevier, das sich vor dem Rest der Alpen wahrlich nicht verstecken muss. 
GANZ im Gegenteil.
Und via Bodensee sowie San Bernardino Pass sind wir ratzfatz am Ziel ...
Eigentlich also ein TourTipp gleich umme Ecke ...
Wenn Ihr wollt ... also ich kann's empfehlen! 
 
Die schönsten Tourentipps dazu gibt's übrigens ab Anfang August im kommenden Reise Motorrad Magazin ...