Freitag, 21. September 2012

Ducati zu gewinnen...

... die INTERMOT wirft ihre Schatten bereits voraus - zahlreiche Mopedhersteller bombardieren auch unseren Briefkasten mit den aktuellsten News rund um dieses Mega-Event der Motorradszene.

Der ADAC hat sich für die INTERMOT 2012 etwas ganz besonderes ausgedacht:

Screenshot www.adac.de
Die bekannte Interessenvertretung aller Dosen- und Mopedfahrer verlost heuer eine nigelnagelneue DUCATI Monster 696 im Wert von satten 9.000 TEuro. 
DAS nenn ich doch mal eine Ansage: Mit der Mitfahrzentrale nach Köln reisen und anschließend - mit ein wenig Glück - mit der eigenen feuerroten DUC wieder retour in die Heimat. 
Geiler Gedanke!

Doch WAS muss Biker dafür tun?
Nun, ein wenig Geschicklichkeit beweisen. Auf dem Freigelände der INTERMOT genau zwischen den Hallen 7 und 8 findet auch heuer wieder der beliebte ADAC Biker Cup statt. Und diesmal geht es mit eben jener Ducati Monster 696 auf den mittelschweren Geschicklichkeitsparcours.
Einfach den Führerschein vorzeigen, den Theorietest ausfüllen, die Ducati Sicherheitskleidung anlegen und schon geht’s los. Aufgaben wie: Fahren über ein schmales Spur- und Schrägbrett, Wenden im Höfchen oder langsam fahren - ohne mit den Füßen den Boden zu berühren - sind für jeden Biker - auch für alte Hasen - eine Herausforderung.


Neben einer gehörigen Portion Nutzwert und Erkenntnisgewinn zu den eigenen Fähigkeiten winken jeden Tag auch nützliche, wie schöne Preise: Fahrsicherheitstrainingsgutscheine oder gar ein Polo Warengutschein im Wert von 100,00 €.  
Und am Ende der Woche kommt die Endabrechnung: Wer keine Fehler bei der Theorie macht, den Parcours fehlerfrei befährt und in der Langsamfahrgasse sein Können beweist, dem winkt der Hauptpreis. Eine Ducati Monster 696 im Wert von gut 9.000 €. 

mikels MitmachTIPP der Woche: Die INTERMOT 2012 vom 3. bis 7. Oktober ist wohl für alle Biker ein erlebenswertes Event. Dank ADAC können wir heuer sogar mit einer waschechten und nigelnagelneuen Ducati Monster 696 wieder heimwärts oder in den nächsten Sonnenuntergang reiten. 
Mit ein wenig Geschick...
Mit ein wenig Glück...
Mit ein wenig Können...
Viel Spaß dabei - ich drück die Daumen...
Beide... 

Donnerstag, 20. September 2012

Horex - ab ins Museum...

... noch bereichert die NEUE Horex nicht einmal die Pisten dieser Bananenrepublik, da bekommt das 2013er Kultbike (mikels Prognose!) bereits ein EIGENES Museum. 

Bild Horex
Mehrere Hundert Biker und Technik-Interessierte hatten sich kürzlich zur Eröffnung des brandneuen HOREX-Museums nach Bad Homburg, dem einstigen Stammsitz der Marke begeben. 
Und während draußen vor der Tür die NEUE Horex VR6 Roadster das zentrale Thema aller Benzingespräche war, so begeisterten sich vor allen historisch interessierte Schrauber an den rund 80 originalen HOREX Oldies, die das Museum in seinen Hallen versammelt. Auf gut 400 qm Fläche und 5 Ausstellungsebenen erfährt der HOREX-Fan alles über seine Mopedmarke. Wahrlich perfekt zusammengestellt, um in die bewegende und spannende Geschichte dieser legendären Motorradmarke einzutauchen. 

Und während derweil im Augsburger HOREX-Werk weiter und zielstrebig auf den ersten Auslieferungstermin der VR6 Roadster hingearbeitet wurde, konnten sich die Besucher der Museumseröffnung nicht nur die Optik der VR6 Roadster live und ganz aus der Nähe betrachten. Auch die Soundproben des Triebswerks in Kombination mit den neu designten Schalldämpfern machten ordentlich Eindruck. Und haben ganz nebenbei wohl auch einige neue HOREX-Fans geboren ...

mikels MuseumsTIPP der Woche: Das brandneue HOREX-Museum in Bad Homburg (Horexstraße 6) mag zwar auf den ersten Blick ausschauen, wie ein überdimensionaler Kaffee-Vollautomat, sein Inhalt und seine historisch orginalgetreuen Exponate und Leihgaben sind aber ein echter Hingucker, ein Technik-Erlebnis für alle Schrauber dieser Republik. 
Für all diejenigen, die einmal in der Nähe sind ein absoluter Pflichttermin...
Also nicht nur für HOREX-Biker ...
Auch für Japan-Yoghurtbecher-Freaks ...
Oder "Ausschließlich-Weiß-Blau-Propeller-Biker" ...
Und für britische Raubtier-Dompteure eh ...

Freitag, 14. September 2012

Tigers Höhenflug...

... und heute haben wir wie versprochen unserem britischen Raubtier den Col de l'Iseran gezeigt - den höchsten Punkt der fantastischen Route des Grandes Alpes. 


Und während gestern noch übles Schneetreiben bei um die Null Grad uns den Tourentag vermiesen wollte, herrschte heute hier oben auf 2.770 Metern Höhe fantastisches Wetter. 
Okay - mit offiziell gut 3 Grad und einem sehr frischen Nordwind ebenfalls nicht gerade bikini-tauglich, aber KEIN Vergleich zu gestern.

Und der Tiger Explorer gefiel es so gut, dass wir uns gar nicht wieder losreissen konnten. 
Von einer Kurve ging es in die nächste, von einem Fotostop zum nächsten... Wie herrlich so ein Job als Berufsbiker sein kann, das haben wir heute einmal mehr genießen können. 

Viel zu schnell versank die Sonne ganz im Westen - versprach aber, morgen und die kommenden Tage zuverlässig wieder zu erscheinen. 
Hier auf der vielleiccht schönsten Themen- und Tourenstraße der gesamten Alpen:  
Der legendären Route des Grandes Alpes.
Wer sie nicht kennt, hat etwas verpasst im Leben...
Wer sie kennt, der kommt garantiert immer wieder...
Auch und gerade jetzt zum Ausklang einer genialen Saison...

Donnerstag, 13. September 2012

Heute bei Klein-Bernhard...

... der an sich harmlose Aufstieg zum Kleinen St. Bernhard beinhaltete heute einige Überraschungen.


Denn oben angekommen war es sooooo...




... eise-arsch-KALT!!
Jawohl, das Weiß im Hintergrund ist Neuschnee.
Wintereinbruch in den Seealpen über Nacht - den Tausenden von Weidekühen gefror die Milch im Euter, mir gefror was ganz anderes und die Sonnenbrille habe ich auch nur deshalb auf, um endzeitmäßig mega-cool dreinzuschauen. Das Gesicht ist bereits am abgefrieren.

mikels ReiseWARNUNG des Tages: Der Winter ist im Anmarsch. Heute am Kleinen St. Bernhard war er schon mit einem satten Gruß und bis zu 5 cm Neuschnee vertreten. 
Sputet Euch mit all Euren Reiseplänen Richtung Alpen, ich befürchte ein überraschend baldiges Ende der Saison zumindest ab 1.000 m Höhe.

Und auf 2.800 m am Col de L'Iseran - der ist morgen dran!! - da darf ich gar nicht daran denken, was uns erwartet...
Hoffentlich zwingt uns nicht der Winter zur Umkehr...
Und ruft uns zynisch nach "WARMDUSCHER... deutsche...!!"
Schaun mer mal...

Dienstag, 11. September 2012

Freunde, Spiel + Weggefährten...

... Hinterherfahrer, Schattenparker und Ketten-Regelmässig-Öler: Also ich will ja nun ganz und gar nicht drängeln oder gar bevormunden, ABER:


GANZ EGAL, welches Gefährt Ihr am Wochenende besteigen wollt - bevorzugt natürlich einen Mopedsattel - die Wetterprognosen für die französischen Seealpen sind schlichtweg GENIAL.

Das aktuelle Regenband muss noch durchziehen und ab FREITAG herrscht hier nur noch Sonne pur bei äusserst mopedklamottentauglichen 20 - 25 Grad. 
Und noch sind alle Pässe frei befahrbar, aber das kann sich rasch ändern, wie wir alle wissen.

Deshalb - mikels ReiseTIPP für einen zünftigen Saisonausklang:
Die LEGENDE Route des Grandes Alpes vom Genfer See bis zur Cote d'Azur bei Nizza. Oder andersherum...
Und wer sie schon gefahren ist - so wie ich inzwischen 4 Mal - der wird sich IMMER wieder an ihr erfreuen können. 
So viel ist gewiss...
Schöne Grüße aus Briancon...
Übermorgen ist der Iseran fällig...
Gute 2.800 Höhenmeter - vielleicht zum letzten Mal dieses Jahr...
Dafür aber bis zum letzten Meter...

Sonntag, 9. September 2012

Dringende Bitte...

... waschechter Altweibersommer in den französischen Seealpen.



Leute: Nehmt Euer Moped + den Resturlaub 2012 und kommt her.
Es ist einfach nur traumhaft...
Versprochen...

Samstag, 8. September 2012

MZ insolvent...

...jetzt hat es MZ leider wohl enddgültig erwischt: MZ hat nach Informationen des MDR sowie anderer gleichlautender Medien gestern Antrag auf Insolvenz gestellt. 

Screenshot www.mdr.de

Die MZ Motorenwerke Zschopau GmbH haben gestern, Freitag auch nach eigenen Aussagen beim Amtsgericht Chemnitz einen entsprechenden Antrag gestellt. Laut MZ-Geschäftsführer Martin Wimmer soll ein überraschend geplatzer Kredit der Hauptgrund dafür gewesen sein. Und dass dieser Kredit aufgrund dessen geplatzt sei, weil das Unternehmen einige wichtige Unterlagen nicht rechtzeitig vorlegen konnte und der Kreditgeber deshalb seine Zusage zurückgezogen hätte.
 
Als alter Banker kann ich da nur LAUT ausrufen: Achtung fieser VORWAND, Leute!!
Sofern meine Bank HINTER mir und meinem Vorhaben steht, sind einige zu spät eingereichte Unterlagen WAHRLICH KEIN Kündigungsgrund - ganz im Gegenteil: Das würde fast schon an Geschäftsschädigung grenzen. 
 
AUSSER natürlich, der Kreditgeber / die Bank suchte schon seit Längerem einen gerichtsfesten Grund für ihren Ausstieg.
 
Die Produktion der MZ-Maschinen läuft vorerst weiter, so der MZ-Geschäftsführer. Im MZ-Werk in Hohndorf hofft das Unternehmen möglichst viele der gut 50 Vollzeit-Arbeitsplätze zu erhalten. Erst 2009 hatte Martin Wimmer die Motorenwerke Zschopau von einem malaysischen Konzern zurück in deutsche Hände gekauft und das Werk vor allem auf die Produktion von Elektrorollern ausgerichtet.

Zu DDR-Zeiten bauten und lieferten die 1928 von einem Dänen gegründeten Werke immerhin noch jährlich rund 85.000 Maschinen in nahezu 100 Länder rund um den Globus, ja früher war der MZ Vorgänger DKW sogar der größte Motorradhersteller der Welt. 
 
mikels WehmutsTROPFEN der Woche: MZ ist insolvent - und wenngleich das zunächst einmal nur ein finanzieller Befreiungsschlag ist - Stichwort Gläubigerschutz! - so ist es doch für viele Unternehmen der Anfang vom Ende.
Wollen wir hoffen, dass dies in Sachen MZ NICHT der Fall ist...
Eine Traditionsmarke sollte bestehen bleiben...
Vor allem eine, wie MZ...
Finde ich...

Freitag, 7. September 2012

Harley wird 110...

... im kommenden Jahr - und lässt es dazu ordentlich krachen. 


Screenshot www.harley-davidson.com, Bearb. mm

Exakt vor 110 Jahren begannen die Motorrad-Enthusiasten William S. Harley und Arthur Davidson damit, in einer zugigen Hinterhof-Garage von Milwaukee die ersten Motorräder zusammenzuschrauben und diese dann zum Verkauf anzubieten. 
Was damals kaum einer glaubte: Es kamen tatsächlich Interessenten vorbei und die Maschinen gingen nicht nur innerhalb kürzester Zeit weg. Eine wahre Anfrage-Welle schwappte über Bill und Arthur hinweg - eine Legende war geboren. 

Nächstes Jahr oder genauer gesagt 110 Jahre nach diesem denkwürdigen Ereignis ist es höchste Zeit, mal wieder Zeit zu feiern. Dachte sich Harley-Davidson und ersann ein Feuerwerk an Highlights. So präsentiert Harley-Davidson für 2013 gleich sechs mehr als außergewöhnliche - und zudem streng limitierte - Jubiläums-Bikes mit ganz besonders edler Ausstattung und Lackierung. 

Ab Mitte Oktober 2012 sollen folgende Anniversary-Modelle beim Dealer bereitstehen
> die Dyna Super Glide Custom, 
> die Electra Glide Ultra Limited,
> die Fat Boy Special, 
> die Heritage Softail Classic, 
> die Road King sowie 
> die Sportster 1200 Custom 
und als grandioses Vorspiel auf die Geburtstagsfete nächstes Jahr erhältlich sein. 
In Limitierungen von 1400 bis 1900 Einheiten - WELTWEIT übrigens. 

Alle Anniversary Sondermodelle werden unter anderem eine einzigartige Zweifarb-Lackierung besitzen, anhand derer Experten sie sofort als Fast-Unikate erkennen werden. 

mikels GeldanlageTIPP der Woche: Die 110-Anniversary-Sondermodelle von Harley-Davidson. Für echte HOG's sind sie eh Pflicht und für all diejenigen, die immer schon mit einer echten HD liebäugelten nun wohl das allerletzte, ultimative, noch fehlende Argument, endlich zuzuschlagen. 
Doch aufgemerkt: Die Limitierungen sind eng, die Nachfrage vermutlich RIESIG.
Also ich würde gleich morgen mal bei meinem Dealer vorbeischauen...
Und eine Order oder zumindest Reservierung plazieren...

Eine besser verzinsliche Geldanlage ist derzeit NICHT in Sicht...
Vor allem eine, auf der man auch noch in den Sonnenuntergang reiten kann...

Mittwoch, 5. September 2012

Triumph mag es kreativ...

... schon so manche optisch + technisch tolle TRIUMPH Modifikation haben wir an dieser Stelle gepostet - heute kommt eine echte Hingucker-Schnitte aus der Hauptstadt des Schwobaländles - aus Stuttgart. 
Oder Stuagattttt, wie die Eingeborenen sagen.

Bild Triumph Deutschland

Ist sie nicht geil!!?
Ist sie nicht ein echter Hingucker, ein optischer Leckerbissen!?
 
Von TRIUMPH Stuttgart by SBF kommt dieser weitere Beweis für die kreative Tatkraft der engagierten TRIUMPH-Händlerschaft: Mit der Speed Rod auf Basis der TRIUMPH Speedmaster haben die Schwaben ein originalgetreues Hotrod-Bike wie aus den Sechziger-Jahren erschaffen. 

Die Silhouette ist geprägt vom puristischen Motto der damaligen Zeit, auch die Speed Rod zeigt sich auf das Wesentliche beschränkt: Ein schwarzer Dragbar-Lenker mit Lenkerendblinkern, ein Solo-Tachometer und das Mini-Rücklicht zeugen davon.
Prägnant ist der Tank in Mattschwarz mit den auffälligen roten Scallops, veredelt durch handgezogene Pinstripes. Dazu passen bestens die roten Felgen, auf denen klassische Weißwand­reifen aufgezogen sind. 
Für den passenden Sound sorgt eine Schwarz beschichtete REMUS-Auspuffanlage (natürlich mit ABE) und dass die Krümmer mit hitzebeständigem Keramikband umwickelt sind, verleiht dem Auftritt die besondere Note. Viele Schwarz beschichtete Teile und weitere Gimmicks geben diesem edlen Hotrod-Bike den passenden Feinschliff.

Beim Motor bleibt es bei der klassischen Konfiguration des Paralleltwin, der aus einem Hubraum von 865 ccm kraftvolle 61 PS erlöst.
Die SBF Speed Rod gibt es als Sonderanfertigung auf Kundenwunsch ab 13.000 Euro. Informieren kann man sich direkt beim TRIUMPH-Flagshipstore Stuttgart by SBF in Stuttgart - Filderstadt oder unter www.triumph-stuttgart.de.

mikels Leckerbissen der Woche: Die Triumph Speed Rod aus dem Stuttgarter Triumph "Kreativcenter". Auf Basis der legendären Speedmaster haben die Jungs aus dem Schwobaländle hier ein Hingucker-Bike realisiert, das Seinesgleichen sucht.
Welch ein Leckerbissen...
Welch ein erlebenswertes Unikat...
Also bislang zumindest, denn die Orders für diesen Umbau sollen nur so fließen, hört man...
WEN wundert's...

Dienstag, 4. September 2012

fembike machts vor...

... gestern blätterte ich in der Mittagspause mal wieder etwas gedankenverloren in dem aktuellen fembike - Newsletter - jawoll ich habe ihn ganz offiziell abonniert und wurde auch trotz "Mitglied" akzeptiert.
Da las ich diese Sätze: "... Die Zeiten sind vorbei, zu denen Bikerinnen einfach der Nase lang fuhren. Heute wird die Tour zuerst gut am PC vorbereitet, mit dem entsprechenden App auf dem Smartphone begleitet und hinterher mit einer speziellen Software nachverfolgt. Nur ganz wenige Puristinnen benutzen außerdem noch Kartenmaterial..." 

Screenshot www.fembike.de

Was folgte war eine locker getextete Vier-Seiten-Analyse topaktueller Online-Tourenplanungs-Hilfsmittel und -Portale, die Frau im Sattel angabegemäß heutzutage nutzt. Toll recherchiert und interessant getextet, liebe Karin Schickinger.

Erst gegen Ende des Artikels schoss es mir blitzartig durch den Kopf:  Ja wie denn was denn? 
Sind unsere Frauen, sind "Bikers Weibchen" (duw) heutzutage etwa keine geborenen "Hinterherfahrer" mehr? Also zumindest diejenigen, die ÜBERHAUPT in einen eigenen Mopedsattel klettern?

Ganz offensichtlich hat sich das Bild der modernen BikerIN in den letzten Jahren deutlich gewandelt. War es früher - abgesehen von einigen geborenen NonkonformistInnen - vor allem die ehemalige Sozia, die sich von ihrem Lebensabschnittspartner zum Mopedführerschein drängen  ließ, nur um nachher dessen alten Hobel aufzureiten, so ist es heute wohl mehrheitlich die selbstbestimmte und -bewusste Frau, die sich aus eigenem Antrieb für das schönste Hobby der Welt begeistert. 

Und dieses dann nicht nur intensiv lebt, sondern sogar mit modernsten Hilfsmitteln ausgestaltet. Hilfsmitteln, wie Online-Routenplanung, Smartphone- und App-Navigation, Google Earth und Street View, wie auch Facebook & Co., um das Erlebte anschließend zu teilen.

HUT AB, kann ich da nur porentief begeistert ausrufen!!

Und mich von meiner männlichen Biker-Stammtisch-Schar insgeheim wieder einmal mit Grausen abwenden. Denn dort sind Navi-App, Smartphone-Routing und Street View noch ebenso verpöhnt, wie Pinkeln im Sitzen (... gleichwohl VIEL bequemer, abgesehen von der Sauberkeit...) und Rülpsen nur mit geschlossenem Helm. Ja hier wird bei jedem noch so kleinen Boxenstopp die zerfledderte Uralt-Landkarte Maßstab 1:2.000.000 aus dem Tankrucksack gezogen, wird mit ölverschmierten Fingern über verblichene Pisten und nicht mehr identifizierbare Schnittmuster gestrichen, nur um nach wenigen Minuten zu konstatieren, dass wir halt am Besten mal wieder dorthin fahren, wo wir IMMER hinfahren. Und für dessen Zielfindung wir sowieso NIEMALS eine Landkarte, geschweige denn eine Navi-App benötigen... 
"Ah mikel, geh wech mit all diesem neimodischen Zeich, do..."

mikels ErkenntnisGEWINN der Woche: Sie sind zwar zahlenmäßig - leider - noch in der Minderheit, aber in Sachen Organisation, Navigation und Einsatz, wie Beherrschung modernster Technik machen und die selbstfahrenden Mädels unserer "Branche" wohl wieder einmal vor, wie es geht! 
Da heißt es für so manchen unser Mannen: Schauen und staunen...
Und lernen...
Und nachdenken...
Und vor allem UMDENKEN...
Und alte Gewohnheiten über Bord werfen...
Abstreifen sozusagen...
Meinetwegen auch im Stehen...

Montag, 3. September 2012

Hepco Beckers Riesen-TC...

... okay, die Reise-Hauptsaison ist zwar gelaufen, dennoch plant der ein oder andere von uns derzeit aktiv seine grenzgenialen Herbst- oder Saison-Abschlusstouren.
Und steht - vor allem wenn er wie mikel mit Sozia unterwegs ist - immer wieder vor der gleichen drängenden Frage: WOHIN mit all dem Krempel, mit all dem Graffel, mit all dem, was SOZIA als dringend nötig für jede Reise erachtet. 

Der renommierte Gepäck- und Zubehörspezialist Hepco & Becker hat darauf jetzt eine wahrlich RIESIGE Antwort: Sein neues Topcase Junior TC 55!

Bild Hepco & Becker, Bearb. mm


Die mega-geräumigen Box - Fassungsvermögen 55 Liter!! - gibt es in drei Versionen: als Junior TC 55 in schwarz ohne Blende und als Junior TC 55 Flash mit einer silbernen oder einer glanzschwarzen Blende. 
Damit passen spielend zwei Integralhelme nebeneinander in die Box, die aus hochschlagfesten Kunststoffschalen besteht. Durch die aerodynamische Formgebung wirkt das funktionelle Topcase trotz seiner Größe nicht zu wuchtig. Eine perfekt eingepasste Innentasche, ein bequemes Rückenpolster und eine praktische Reling sind als Zubehör erhältlich. 
Gesichert wird das Topcase durch ein stabiles Kofferhalteschloss in robuster Metallausführung. Zwei gleiche Schlösser verriegeln zuverlässig den Deckel. Alle drei Schlösser sind selbstverständlich gleichschließend. Als zusätzlichen Sicherheitsaspekt bietet das TC 55 zudem zwei rote Reflektoren auf der Rückseite. Ein ergonomisch sinnvoll platzierter Tragegriff macht aus dem Topcase im Handumdrehen ein handliches Gepäckstück. 
Das Junior TC 55 in schwarz kostet 199,- Euro, das Junior TC 55 Flash mit schwarzer oder silberner Blende je 224,50 Euro. Die Reling kommt für 65,- Euro, das Rückenpolster für 59,50 Euro. Für die komfortable Innentasche müssen 44,- Euro berappt werden. 

mikels GepäckTIPP der Woche: Das Mega-Topcase TC 55 von Hepco & Becker - größer geht's fast nimmer, oder! Solide und stabil gebaut, wie alles von H&B - aber aufgepasst: Mit einem Eigengewicht von 4,9 kg liegt das TC 55 nur noch 100 Gramm (!!) unter der offiziellen Gewichtsobergrenze vieler Topcase-Träger. 
Da kann jedes Butterbrot als Zuladung rasch über alle Limite hinausschießen. 

Also vor der Kaufentscheidung erst einmal die Grenzwerte des eigenen Trägersystemes sowie die Vorgaben des Mopedherstellers prüfen. 
Denn gerade in dieser "Höhe über Grund" ist eine drastische Überbeladung kritisch...
Das Handling des Bikes kann deutlich leiden...
Drum prüfe, wer sich das RIESEN TC 55 gönnen möchte...

Samstag, 1. September 2012

Eine Horex finanzieren ...?

NEUES zum Thema Horex: Der Marktstart der neuen Horex VR6 Roadster in Deutschland steht bekanntlich unmittelbar bevor - jetzt haben die kreativen Horex-Köpfe aus Augsburg eine der letzten Lücken des verheissungsvollen Motorradkonzeptes geschlossen: 
Die Gut & Günstig Finanzierung für den potenziellen Horex-Käufer.

Bild Horex.com

All diejenigen von uns, die ihre Kohle derzeit leichtsinnigerweise zu Mini-Mäusezahn-Zinsen fest angelegt haben und nicht dran kommen - oder diejenigen, die sich diesen genialen Roadster auf Pump leisten wollen - bieten die Horex-Verantwortlichen ab sofort eine interessante Kooperation mit einem Geldgeber / Finanzierer an. 
Die Bank11 Autobank - ein Anfang 2011 gegründeter Spezialfinanzierer für Kraftfahrzeuge jeglicher Art - wird ab sofort den Horex-Händlern Kredit- und Absatzfinanzierungsmodelle zur Verfügung stellen, damit sich auch JEDER Horex-Interessierte (mit ordentlicher Bonität!) diesen Traum erfüllen kann. 
Horex-Käufer erhalten damit aus einer Hand - der des Mopeddealers unseres Vertrauens - sowohl das Bike, als auch dessen Finanzierung, wie auch den anschließenden Service. 
Ein Rundum-Paket, das uns die Kaufentscheidung noch leichter machen soll und wird. 

mikels FinanzTIPP der Woche: Zwar lässt sich Bank11 auf der eigenen, etwas rudimentären Website über mögliche Käuferkonditionen, sprich Kreditzinsen, nicht genauer aus - hängen diese doch auch von den Vorstellungen des Mopeddealers ab - dennoch bietet Horex mit diesem Partner nun das letzte noch fehlende Mosaiksteinchen für den perfekten Horex-Rundumservice an. 

Und anderen Quellen zufolge sollen die Kreditzinsen der Bank11-Angebote sogar schon bei 1,5 % p.a. beginnen - DAS wäre doch einmal eine Ansage!
Ganz gleich also, aus welchen Gründen wir derzeit nicht an die nötige eigene Kohle für eine nagelneue Horex VR6 Roadster kommen, es wird das geniale Bike auch fremdfinanziert geben. 
Zu sicherlich höchst attraktiven Zinssätzen ...
Noch ein Argument weniger, um mit der Anschaffung bis zum nächsten Frühjahr zu warten ...
Also gleich mal einen Termin beim Horex-Dealer unseres Vertrauens fixen ...